Selten standen die KEP-Dienstleister so im Fokus der Aufmerksamkeit wie zu Weihnachten 2017. Von einem Kollaps war die Rede. Nun ist Weihnachten vorbei, doch die Probleme der KEP-Dienstleister und vor allem die problematische letzte Meile verschwinden nicht von selbst. Wie die Belieferung von (Innen-)Städten künftig aussehen könnte, hat Hermes nun in einer Grafik dargestellt.
„Und hier brauchen wir die Unterstützung der Kommunen, etwa bei der Bereitstellung von Flächen“ – so Roger Hillen-Pasedag, Bereichsleiter Strategy, Innovation & CR bei Hermes Germany, in der Meldung von Hermes. Damit nimmt Hillen-Pasedag Bezug auf die Forderung des Geschäftsführers von Hermes in Deutschland, Frank Rausch, der bereits Anfang Dezember 2017 diese Forderung in Zusammenhang mit fehlenden Flächen in den urbanen Räumen geäußert hatte. Hintergrund dieser Forderung nach speziellen Flächen ist der Fortschritt auf der letzten Meile. Immer mehr KEP-Dienstleister setzen aufgrund ökologischer Überlegungen auf Lastenräder. Da diese aber ein vergleichsweise geringes Ladevolumen bieten, sind sogenannte Mikro-Depots ausschlaggebende für den Erfolg. So sieht es auch Hillen-Pasedag: „City-Hubs oder Micro Depots, aus denen heraus die Zusteller die Pakete zum Beispiel mit Elektrofahrrädern ausfahren, sind hier eine spannende Option.“
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