Weihnachten steht vor der Tür und der Druck auf die KEP-Dienstleister steigt. In den Medien wird immer wieder darüber gesprochen, dass die Branche der Paketflut nicht standhalten kann und ein Kollaps des Systems bevorsteht. Wir haben bei Hermes, DPD und GLS nachgefragt, wie sie der Herausforderung „Weihnachtsgeschäft 2017“ begegnen.
Seit Wochen wird in den Medien darüber diskutiert, ob es dieses Jahr nicht zum „Paket-Kollaps“ kommen wird. So titelte der Stern unter anderem „Online-Handel boomt - droht zu Weihnachten der Paket-Kollaps?“ und auch bei der Welt heißt es „Drei Milliarden Pakete: Logistik-Firmen droht der Kollaps“ – dagegen wirkt der Aufmacher von Focus Online „Weihnachten wird zur Kraftprobe für Paketzusteller“ noch richtig freundlich. Auch im aktuellen Podcast von OnlinehändlerNews war die Situation der Dienstleister Thema.
Dass dieses Jahr das Weihnachtsgeschäft für die KEP-Branche kein leichtes wird, will dabei niemand abstreiten, doch ob man gleich von einem Kollaps sprechen kann, ist fraglich. Es ist ohnehin sehr erstaunlich, dass das Weihnachtsgeschäft von dieser Problematik beherrscht wird. Im Fokus stehen bei der Diskussion immer die KEP-Dienstleister. Die wenigsten fragen eigentlich, ob es noch andere Mitverantwortliche gibt. Generell lässt sich aber sagen, dass die Weihnachtssaison 2017 ein echter Kraftakt für die KEP-Dienstleister ist. Die Vorbereitungen dafür laufen schon lang und Dienstleister wie Hermes, DPD und GLS haben entsprechende Vorkehrungen getroffen.
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Fazit: einen gewissen Teil der Zustellprobleme müssen sich die Diensleister selber zuschreiben - durch die Ablehnung offener Zustellsysteme freier Anbieter
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