So hat sich Hermes das Weihnachtsgeschäft gewiss nicht vorgestellt. Ein Service-Partner des Logistikers steht aktuell im Mittelpunkt polizeilicher Ermittlungen. Die Vorwürfe wiegen schwer.
Ein Service-Partner des Logistikers Hermes ist ins Visier der Behörden geraten. Wie Eurotransport berichtet, haben Anfang vergangener Woche mehr als 300 Mitarbeiter von Zoll und Bundespolizei in Nordrhein-Westfalen Razzien durchgeführt. Dabei seien „24 Geschäftsräume und Wohnungen leitender Mitarbeiter durchsucht und dabei nach Angaben der Staatsanwaltschaft Köln umfangreiche Unterlagen sichergestellt“ worden.
Im Rahmen der Ermittlungen wird der Hermes-Service-Parner verdächtigt, Sozialabgaben hinterzogen, Mitarbeiter illegal beschäftigt und dabei gegen die Vorgaben des Mindestlohns verstoßen zu haben. Nach Angaben des Handelsblattes werde darüber hinaus dem Verdacht „des Einschleusens von Ausländern und Urkundenfälschung (falsche Pässe)“ nachgegangen.
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