Droht den deutschen Städten der Verkehrsinfarkt? Post-Chef Frank Appel will jetzt eine neue Lösung schaffen, die die Paketzustellungen verbessern soll.
Die Vorweihnachtszeit steht in ihren Startlöchern und damit auch die Zeit des vermehrten Online-Shoppings. Damit die Zustellungen trotz des erwarteten hohen Paketaufkommens reibungslos ablaufen und alle Geschenke rechtzeitig unter dem Baum liegen, plädiert Frank Appel, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post AG, für eine neue Herangehensweise. In Zukunft soll es eine Bündelung der innerstädtischen Paketzustellung geben. Seine Vision: Die Pakete werden am Stadtrand zusammengeführt und anschließend nur von einem Transportdienstleister auf der letzten Meile zu den Kunden gebracht.
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Zu offensichtlich, dass sich die Post damit neue Rechte und Pfründe sichern will. Briefe nur noch gelegentlich mitnehmen wollen, aber Vollgas beim Herausdrängen der Marktbegleiter beim einbringlichen Paketgeschäft. Da europäische Gesetze zum freien Wettbewerb dabei hinderlich sind, sollte es nun durch die Hintertür von "Städteausschre ibungen" möglich sein? Stehen denn schon Postlobbyisten bereit, den Städten "bei der ungewohnten Art der Ausschreibung zu helfen" Ich denke, das Postgesetz bevorteilt die Post ohnehin und man sollte diesem durchsichtigen Plan einen gehörigen Riegel vorschieben.
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