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Weihnachtsgeschäft: Post-Chef will nur einen Anbieter pro Stadt

Veröffentlicht: 20.11.2017
imgAktualisierung: 20.11.2017
Geschrieben von: Corinna Flemming
Lesezeit: ca. 2 Min.
20.11.2017
img 20.11.2017
ca. 2 Min.
Paketzusteller Auto
© fongbeerredhot / shutterstock.com
Damit kein Kollaps im diesjährigen Weihnachtsgeschäft entsteht, plädiert Post-Chef Frank Appel zu einer Zusammenführung der innerstädtischen Paketzustellung.


Droht den deutschen Städten der Verkehrsinfarkt? Post-Chef Frank Appel will jetzt eine neue Lösung schaffen, die die Paketzustellungen verbessern soll.

Die Vorweihnachtszeit steht in ihren Startlöchern und damit auch die Zeit des vermehrten Online-Shoppings. Damit die Zustellungen trotz des erwarteten hohen Paketaufkommens reibungslos ablaufen und alle Geschenke rechtzeitig unter dem Baum liegen, plädiert Frank Appel, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post AG, für eine neue Herangehensweise. In Zukunft soll es eine Bündelung der innerstädtischen Paketzustellung geben. Seine Vision: Die Pakete werden am Stadtrand zusammengeführt und anschließend nur von einem Transportdienstleister auf der letzten Meile zu den Kunden gebracht.

Appel: „Einer muss anfangen”

„Es wäre ein erster guter Schritt, wenn eine Stadt per Ausschreibung einen Anbieter bestimmt, der tatsächlich eine ganze Stadt bedient”, wird der Post-Chef in der Internet World mit Verweis auf das Handelsblatt zitiert. Aktuell sieht er allerdings noch den fehlenden Mut der deutschen Städte, einen Anfang zu machen. Würde eine Kommune diesen Schritt wagen und damit auch die Stausituation in den Griff bekommen, würden andere Städte dem Vorbild mit Sicherheit folgen, ist sich der 56-Jährige sicher.

Durch eine Bündelung der innerstädtischen Paketzustellung ließe sich die Anzahl der Lieferfahrten deutlich senken und so für erheblich weniger Verkehr in den Städten sorgen. Aktuelle Streiks und der vorausgesagte Anstieg bei den Paketen ließen bereits erste Stimmen laut werden, dass es in diesem Jahr zu erheblichen Verspätungen bei der Zustellung kommen könnte.

Veröffentlicht: 20.11.2017
img Letzte Aktualisierung: 20.11.2017
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Corinna Flemming

Corinna Flemming

KOMMENTARE
2 Kommentare
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Bert Fröstel
27.11.2017

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Verordneter Logistiksoziali smus!
Zu offensichtlich, dass sich die Post damit neue Rechte und Pfründe sichern will. Briefe nur noch gelegentlich mitnehmen wollen, aber Vollgas beim Herausdrängen der Marktbegleiter beim einbringlichen Paketgeschäft. Da europäische Gesetze zum freien Wettbewerb dabei hinderlich sind, sollte es nun durch die Hintertür von "Städteausschre ibungen" möglich sein? Stehen denn schon Postlobbyisten bereit, den Städten "bei der ungewohnten Art der Ausschreibung zu helfen" Ich denke, das Postgesetz bevorteilt die Post ohnehin und man sollte diesem durchsichtigen Plan einen gehörigen Riegel vorschieben.
Frank2
21.11.2017

Antworten

Was ein Schwachsinn, sorry nehmen wir an, dass in einen Transporter 200 Pakete reinpassen brauche ich trotzdem die gleiche Anzahl der Fahrzeuge die in der Stadt rumfahren nur das durch eine Straße nicht mehr 2 oder 3 kutschieren sondern nur einer der dafür wesentlich Länger.