Das Weihnachtsgeschäft wird Logistiker vor größere Probleme stellen als je zuvor. Explodierende Versandmengen aber nur den Kunden vorzuwerfen, ist nicht fair.
Ich persönlich bin ja ganz froh, wenn Weihnachten wieder vorbei ist, auch wenn es noch gar nicht angefangen hat. Ich bin auch ziemlich sicher, dass Händler und Versender froh sein werden, wenn der Dezember vorbei ist. Natürlich werden die Umsätze alle Rekorde brechen, die Auftragsbücher voll sein, die Nächte werden dafür kurz und das Arbeitspensum enorm. Für das Weihnachtsgeschäft werden Rekorde im Paketvolumen erwartet, Hermes allein rechnet mit bis zu 2 Millionen Paketen am Tag, die abgefertigt werden müssen.
Kommentar schreiben
Antworten
Kleines Aber:
1. Warum bleibt die Kolumne so vage - warum sollte irgendjemand an irgendwas Schuld sein oder gar verantwortlich gemacht werden? Zudem verschwimmen die Aussagen, von ich zu Paketdiensten, zu Kunden allgemein, zu E-Commerce. Als Blog für die Logistik wäre eine Kolumne mit der Quintessenz für die Logistikbranche herausragend und ein lohnendes Kolumnenziel für die Zukunft
2. Zitat: "Allerdings liegt die Schuld für explodierende Versandmengen [...] nicht allein beim Kunden. ...“ Die angesprochene „Gratis-Versand -Mentalität“ ist aber von der Branche hausgemacht." - Ähm, also die Gratismentalitä t ist von den Versendern "gemacht", nicht von den Logistikern. Das diese Einstellung dann auf die Logistikleistun g durchschlägt ist ebenso so logisch wie realitätsnah. Kostenloser Versand bedeutet eben auch, dass ich den "Bringenden" als kostenfreien Dienstleister wahrnehme. Und dies vorausgesetzt, stimmt die Aussage von Hermes (auch wenn ich mit den Blauen selten einer Meinung bin) vollkommen.
Nichtsdestotrotz bitte mehr Meinungen und EInschätzungen - das bringt deutlich mehr Tiefgang in die Themen. Denn das hier ist ja ein Blog und nicht die Onlinedarstellu ng der dpa.
Beste Grüße aus München
Ihre Antwort schreiben