Hapag-Lloyd bittet seine Aktionäre zur Kasse. Mit dem Verkauf neuer Aktionen soll ein Teil des Schuldenberges getilgt werden.
Deutschland größte Container-Reederei, Hapag-Lloyd, hat aktuell mit einem Schuldenberg zu kämpfen. Um diesen langsam zu tilgen, soll ab Montag eine Kapitalerhöhung helfen. Wie das Unternehmen selber mitteilte, haben ab kommendem Montag die Anteilseigner die Möglichkeit, für jeweils 14 alte Aktien eine weitere zu kaufen, und das für 30 Euro. Aktionäre, die sich darin nicht daran beteiligen, müssen mit einer Verwässerung ihrer Beteiligung sich um sieben Prozent rechnen. Insgesamt will die Hapag-Lloyd 11,7 Millionen Aktien verkaufen, von denen sich Vorstandschef Rolf Habben Jansen rund 352 Millionen Euro Erlös erwartet. Für die Tilgung der Schulden will man mit 170 Millionen Euro rund die Hälfte einsetzen. Aktuell belaufen sich diese auf 7,3 Milliarden Euro.
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