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Neue Produktionsstätte: Post will StreetScooter auch in Düren bauen

Veröffentlicht: 18.09.2017
imgAktualisierung: 18.09.2017
Geschrieben von: Michael Pohlgeers
Lesezeit: ca. 2 Min.
18.09.2017
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ca. 2 Min.
DHL Transporter
alexfan32 / Shutterstock.com
Die Deutsche Post will den StreetScooter auch in Düren produzieren lassen. Damit erschließt das Unternehmen einen neuen Standort für die Fertigung des E-Transporters.


Die Deutsche Post lässt den StreetScooter bisher nur in Aachen produzieren. Nun soll allerdings auch in Düren eine Produktionsstätte für den E-Lieferwagen entstehen.

Die Deutsche Post will den StreetScooter Medienberichten zufolge auch in Düren bauen lassen. Wie Heise berichtet, könne der Elektro-Lieferwagen der Post bereits im Sommer kommenden Jahres in der Stadt produziert werden. Dazu sollen die leer stehenden Hallen des Autozulieferers Neapco genutzt werden. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) begrüße die Entscheidung der Post und nannte sie eine positive Nachricht für Nordrhein-Westfalen.

„Elektromobilität ist das große Thema der Zukunft“, so Laschet in einer Videobotschaft. „An der RWTH Aachen wurde der Streetscooter entwickelt. Die Deutsche Post setzt ihn inzwischen flächendeckend ein. Ford in Köln baut jetzt auch Streetscooter. Und jetzt kommt die positive Nachricht: Ein neues Werk wird im rheinischen Revier errichtet.“ Laschets Ziel: Auch im Ruhrgebiet sollen sich neue Unternehmen der Elektromobilität ansiedeln.

5.000 StreetScooter bis Ende des Jahres

Bei der Vorstellung des gemeinsam mit Ford gebauten E-Transporters hatte Postvorstand Jürgen Gerdes angekündet, eine Entscheidung über einen zweiten Produktionsstandort bis Ende September bekannt zu geben. Diesen Standort scheint man nun in Düren gefunden zu haben – einen offiziellen Kommentar des Konzerns zu den Medienberichten gibt es allerdings noch nicht.

Die Post gehört mit den StreetScootern zu den größten Herstellern von E-Autos in Deutschland. In Aachen kann das Unternehmen 15.000 Fahrzeuge jährlich produzieren. Das Unternehmen hat aber noch einen weiten Weg vor sich: 92.000 Fahrzeuge befinden sich in der weltweiten Flotte des Dienstleisters, 47.000 davon in Deutschland. Rund 3.000 davon sind StreetScooter. Bis Ende des Jahres will die Deutsche Post 5.000 E-Transporter im Betrieb haben.

Das Unternehmen muss sich aber auch einiger Kritik aussetzen: Die ZDF-Sendung „WiSo“ berichtete über kritische Stimmen von Zustellern. Demnach sollen die StreetScooter unsicher sein, weil der Wagen unvermittelt aus gehe oder die Motorhaube sich plötzlich öffne. Zudem seien die kleineren E-Transporter nicht so effizient wie ursprünglich angekündigt. Die DHL hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Die berichteten Aussagen sollen sich nicht mit dem Feedback decken, das die Post tagtäglich erhalte. Auch im Winter seien die Streetscooter „ohne nennenswerte Störungen“ im Einsatz.

 

Veröffentlicht: 18.09.2017
img Letzte Aktualisierung: 18.09.2017
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Michael Pohlgeers

Michael Pohlgeers

Micha beobachtet politische Entwicklungen und Marktplatz-Dynamiken. Seine Themen: Teamführung, Plattformen und alles, was den Handel bewegt.

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