Die Sperrung der Rheintal-Trasse ist ein Desaster für die Logistikbranche. Die Wut entlud sich in einem offenen Brief an den Verkehrsminister und die EU. Viele fürchten um ihre Existenz.

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Eine einzige Sperrung einer kurzen Bahntrasse sorgt seit Wochen für ein Beben in der europäischen Transportbranche. Die Sperrung der Rheintal-Trasse ist ein Desaster für den Güterverkehr zwischen Nordeuropa und der Schweiz und Italien. Verbände des Güterverkehrs verstärken nun den Druck auf die Politik. In einem offenen Brief an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und EU-Transportkommissarin Violeta Bule fordern sie die Einsetzung einer EU-Task-Force und Finanzhilfen, denn: „Der Wirtschaft, insbesondere den Transportunternehmen, entstehen Schäden in Milliardenhöhe“, so Siegfried Wendland, stellvertretender Vorsitzender des Fachausschusses Schienengüterverkehr beim Verband Speditionen und Logistik Nordrhein Westfalen, laut Göttinger Tageblatt.
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