Die Anteile der Reederei Hapag-Lloyd werden leicht umverteilt: Der Reiseanbieter TUI ist komplett ausgestiegen, dafür hat der Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne seine Anteile ausgestockt.
TUI hat seine Anteile an der Reederei Hapag-Lloyd verkauft. Dafür hat die Kühne Holding ihre Beteiligung an der Container-Reederei von 14,1 auf 17,15 Prozent erhöht, berichtet Spiegel Online. „Die fortschreitende Konsolidierung in der Schifffahrt bietet Hapag-Lloyd neue Wachstumsperspektiven und stärkt deren Position unter den bedeutendsten Reedereien der Welt“, erklärt Karl Gernandt, Chef der Kühne Holding.
TUI hatte sich zu Beginn der Woche bei Hapag-Lloyd zurückgezogen und seine restlichen 7,9 Prozent Anteile an der Reederei auf dem offenen Markt verkauft. Kühne hat sich davon rund 3 Prozent gesichert. Wo die übrigen 4,8 Prozent verblieben sind, ist nach Angaben von Spiegel Online unklar. Neben Kühne gehören die Stadt Hamburg sowie die Eigner der übernommenen Container-Reedereien CSAV aus Chile und UASC aus Arabien zu den größten Aktionären von Hapag-Lloyd.
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