Die weltweite Cyber-Attacke gegen Unternehmen betrifft auch eine Reihe von Logistikern. Sowohl die Reederei Maersk als auch Paketdienste müssen sich mit den Auswirkungen auseinandersetzen. Inzwischen werden immer mehr Details über das verwendete Schadprogramm bekannt.
Weltweit kämpfen Logistik-Unternehmen gegen die Auswirkungen der großen Cyber-Attacke vom 27. Juni 2017. Wie wir bereits berichteten, war unter anderem die Reederei Maersk betroffen und musste diverse IT-Systeme vom Netz nehmen, um weiteren Schaden zu vermeiden. Daneben sind aber auch Paketdienste und andere Logistiker betroffen: Wie das Handelsblatt berichtet, kommt es auch bei der Fedex-Tochter TNT Express und der Deutschen Post DHL zu Störungen.
Der weltweite Betrieb von TNT Express sei demnach weltweit „massiv gestört“. Fedex warnt vor einem „erheblichen“ finanziellen Schaden, erklärt aber, dass keine Datenschutzverletzungen aufgetreten seien. Vor allem Inlands- und Regional-Dienste des Konzerns seien durch die Systemstörung verlangsamt, bei interkontinentalen Lieferungen komme es zu Verspätungen. Zudem sei die Paketverfolgung beeinträchtigt, wie mehrere Kunden auf Twitter erklärt haben. Welche Länder aber genau von der Störung betroffen sind, verschweigen Fedex und TNT Express.
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