Die IT-Systeme der Reederei Maersk wurden von einem Verschlüsselungstrojaner lahmgelegt. Das Unternehmen will den Betrieb aber weitestgehend aufrechterhalten können – und auch die Manövrierfähigkeit der Schiffe sei nicht beeinträchtigt.
Unbekannte haben die größte Containerschiffreederei der Welt lahmgelegt: Über den Verschlüsselungstrojaner Petya wurden die IT-Systeme von Maersk angegriffen und teilweise außer Gefecht gesetzt. Bereits am Dienstagmittag gab es laut Spiegel Online erste Berichte über vereinzelte Ausfälle von Computersystemen der Reederei an verschiedenen Standorten.
Maersk bestätigte die erfolgte Cyber-Attacke dann am Nachmittag auf Twitter. „Wir können bestätigen, dass die IT-Systeme von Maersk an verschiedenen Standorten und über Geschäftsteile hinweg aufgrund einer Cyber-Attacke ausgefallen sind“, schreibt das Unternehmen. Einen Tag später erklärte die Reederei dann, dass man Opfer der weltweiten Cyber-Attacke mit dem Verschlüsselungstrojaner Petya geworden sei. Um den Trojaner einzugrenzen, habe das Unternehmen weitere Systeme offline genommen.
UPDATE 15:00 CEST pic.twitter.com/L5pBYvNQd3
— Maersk (@Maersk) 27. Juni 2017
Kommentar schreiben