Das Weihnachtsgeschäft ist bekanntermaßen die stressigste Zeit für die Paketzusteller. Um dem Aufwand gerecht zu werden, muss in vielen Firmen extra Personal eingestellt werden. Diesen finanziellen Mehraufwand wollen einige Unternehmen der Logistikbranche nun auf die Kunden umwälzen und die Paketpreise erhöhen.
© ESB Professional / shutterstock.com
Besonders in der kalten Jahreszeit ziehen viele das Shoppen über das Internet vor. Um die Herausforderungen des Weihnachtsgeschäftes erfolgreich meistern zu können, stellen viele Paketfirmen extra Saisonarbeiter ein. Auch das Aufstocken der Fahrzeugflotte ist oft unumgänglich, um alle Pakete pünktlich ausliefern zu können. Um diese Kosten zu decken, wollen einige Zusteller ihre Preise in der Weihnachtssaison erhöhen. Wie die Welt berichtet, gibt es bereits konkrete Aussagen dazu von United Parcel Service (UPS). In den USA werde man die letzten beiden Novemberwochen und die letzte Woche vor Weihnachten einen Aufschlag von umgerechnet 73 bis 87 Cent verlangen. Der Konzern rechtfertigt die Preiserhöhung mit dem erheblichen Arbeitsaufwand, den das Unternehmen in der Weihnachtszeit leisten muss. Nach eigenen Angaben werden in dieser Zeit statt der üblichen 19 Millionen bis zu 30 Millionen Pakete täglich bearbeitet.
Neben UPS kündigte auch Fedex eine Preiserhöhung in den USA an.
Kommentar schreiben