DHL: Mechanisierte Zustellbasis für Mitteldeutschland
Für Mitteldeutschland hat die DHL nun ihre erste mechanisierte Zustellbasis in Betrieb genommen. Diese ist in Dresden verortet, eine zweite für Sachsen soll in Chemnitz entstehen. Die neue Basis besteht aus einer 4.500 Quadratmeter großen Halle im Gewerbegebiet Dresden Übigau, von wo aus ab sofort 120 Paketzusteller ihre Kunden beliefern sollen. Bisher mussten die Sendungen händisch den richtigen Zustelltouren zugeordnet werden – eine immense Aufgabe, die künftig durch die Verteilanlage übernommen wird. Rund 13.000 Pakete gilt es hierbei zu verteilen.
Durch die Zeitersparnis können auch die Auslieferprozesse optimiert werden. „Dank der flexibel einsetzbaren Be- und Entladetechnik und der modernen Sortiertechnik kann die Zustellbasis sogar zusätzliche Funktionen eines ‚kleinen Paketzentrums‘ übernehmen“, schreibt die DHL in einer entsprechenden Mitteilung.
Hermes liefert batteriegetrieben Pakete aus
Der Versanddienst Hermes setzt sich für umweltfreundliche Lösungen in der Logistik ein. Jüngstes Beispiel ist wohl der Test elektrischer Transporter in Hamburg, der erfolgreich gestartet wurde: Im Innenstadtbereich der Hansestadt werden dazu sechs elektrisch betriebene Fahrzeuge des E-Mobility-Spezialisten emovum genutzt. Für die Zukunft steht auch ein Ausbau der elektrischen Zustellung an – bereits für Anfang 2018 ist in Kooperation mit Mercedes-Benz die Nutzung entsprechender Vans angedacht. Bis Ende 2020 will Hermes mit insgesamt 1.500 E-Fahrzeuge am Start sein, um Pakete auszuliefern.
„Im Rahmen unserer selbstgesteckten und durchaus ambitionierten Klima- und Umweltziele wollen wir bis 2025 in den Innenstädten aller deutschen Großstädte 100 Prozent emissionsfrei zustellen. Damit stellen wir uns zukunftsgerichtet auf: Für uns führt mit Blick auf die weiter steigenden Paketmengen gerade in den Metropolen an emissionsfreien Zustellkonzepten kein Weg vorbei“, lässt Hermes in einer Pressemitteilung verlauten. „Wir glauben fest daran, dass sich Elektrofahrzeuge durchsetzen werden und das zuallererst bei Nutzfahrzeugen“, ergänzt Florian Gaertner, Geschäftsführer von emovum Geschäftsführer.
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