10.000 neue Zusteller: DHL bereitet sich auf Paketflut vor

Veröffentlicht: 26.09.2025
imgAktualisierung: 26.09.2025
Geschrieben von: Redaktion
Lesezeit: ca. 2 Min.
26.09.2025
img 26.09.2025
ca. 2 Min.
DHL-Fahrer und Transporter
ifeelstock / Depositphotos.com
Die paketreiche Weihnachtszeit steht bevor. Um die hohen Sendungsmengen bewältigen zu können, muss die DHL personell aufstocken.


Der Bonner Logistiker bereitet sich bereits intensiv auf das Weihnachtsgeschäft vor und will dafür Tausende zusätzliche Paketboten einstellen. Konzernchef Tobias Meyer erklärte gegenüber dem Nachrichtenmagazin Focus, dass sich die Zahl der Neueinstellungen an den Werten des Vorjahres orientieren dürfte. 2024 hatte die DHL Group rund 10.000 Saisonkräfte eingestellt, um die enorme Menge an Paketen während der Feiertage bewältigen zu können. In diese Richtung dürfte es auch in diesem Jahr gehen.

Noch ist die Planung aber nicht ganz abgeschlossen, betont der DHL-Chef beim Portal Finanznachrichten.

Bessere Bewerberlage als in den Vorjahren

Die Suche nach zusätzlichem Personal scheint in diesem Jahr leichter zu sein als in der Vergangenheit. „Wir haben in diesem Jahr deutlich mehr Bewerbungen als in den vergangenen Jahren, womöglich auch wegen der etwas schwächeren Lage am Arbeitsmarkt“, so der Vorstandschef. DHL rechnet fest damit, ausreichend Personal für die bevorstehenden Wochen und Monate zu finden. Die vorübergehenden Beschäftigten unterstützen die regulären Zusteller insbesondere im Zeitraum von Ende November bis Anfang Januar, wenn das Paketvolumen erfahrungsgemäß stark ansteigt.

Dennoch geht der Konzern nicht davon aus, dauerhaft massiv mehr Zusteller einstellen zu müssen. Vielmehr sei mit einer Verschiebung innerhalb des Konzerns zu rechnen: „Wir gehen eher davon aus, dass es zu Verschiebungen aus dem schrumpfenden Briefgeschäft hin zum Paketdienst kommt“, so Meyer

Massive Zustellprobleme im Sommer

Die DHL hatte in den Sommermonaten mit massiven Problemen und Verzögerungen in der Zustellung zu kämpfen. Zu den ohnehin vorhandenen Personalengpässen kamen laut DHL-Vorständin Hagleitner Krankheitsfälle dazu. Auch die Hitze hat beim Logistiker dafür gesorgt, dass es zu Verspätungen kam. Mit dem zusätzlichen Personal in der Weihnachtszeit sollen diese Probleme abgefedert werden.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 26.09.2025
img Letzte Aktualisierung: 26.09.2025
Lesezeit: ca. 2 Min.
Artikel weiterempfehlen
Redaktion

Redaktion

KOMMENTARE
3 Kommentare
Kommentar schreiben

KI
29.09.2025

Antworten

Meinung: Augenwischerei!!! 10.000 zusätzliche Aushilfskräfte wurden 2024 zum Weihnachtsgeschäft eingestellt - 2025 wurden dann 8000 Stellen bei der Post DHL gestrichen! Jetzt wieder angebliche 10.000 neue Zusteller für Weihnachten 2025 . Das Chaos ist vorprogrammiert und anscheinend für DHL egal - Hauptsache die Preise steigen und unverschämten Peak Zuschläge kassieren - für keinen Service!
Frohnbachtaler Edelbrände
29.09.2025
Genau so ist es! Verarsche Hvon DHL und wir lassen es uns gefallen! Festangestellte entlassen, um dann billige Aushilfen für das Weihnachtsgeschäft einstellen, um ungerechtfertige Preiserhöhungen zu rechtfertigen. Sehr klug! Vorteil für DHL: Im Weihnachtsgeschäft noch höhere Umsätze mit noch billigeren Arbeitskräften = noch mehr Gewinn bzw. höhere Marge. Womit soll da noch ein Zuschlag gerechtfertigt sein? Im Gegenteil: Dadurch müssten von Nov. bis Jan. die Preise sinken!!!!!! Aber nicht bei DHL, unterstützt von unserer Regierung.
cf
26.09.2025

Antworten

Meinung: Dieses Vorgehen mit Saisonkräften ist aus meiner Sicht eins der Probleme unserer Zeit. Mal eben rein und wieder raus - ist doch egal was mit den Menschen passiert, die eine Familie ernähren müssen. Hauptsache der Gewinn passt.