Die norwegische Halbinsel Stadlandet ist für Schiffe ein heikles Gebiet. Die raue See, vor allem im Herbst und Winter, fordert immer wieder Menschenleben. Norwegen will einen Tunnel bauen, in dem Schiffe die gefährlichen Gewässer umfahren können.
Vor der norwegischen Halbinsel Stadlandet, kurz Stad genannt, liegt der Treffpunkt des Europäischen Nordmeers und der Nordsee. Im Herbst und Winter entstehen an dieser Stelle raue Wasserverhältnisse mit tückischen Kreuzseen, die Seefahrer vor einige Herausforderungen stellen. Für viele Schiffe wurden die Gewässer bereits zum Verhängnis: In dem Gebiet gab es seit dem Zweiten Weltkrieg 46 Havarien, 33 Menschen haben ihr Leben verloren.
Norwegen will nun einen sicheren Weg für Schiffe schaffen: den Stad Skiptunnel. Einen Tunnel, der rund 1,7 Kilometer lang sein soll und Kreuzfahrtschiffen sowie Frachtern genug Platz bieten soll. Der Tunnel soll dafür rund 37 Meter Höhe und 26,5 Meter Breite haben. Die Kosten für ein solches Projekt? 272 Millionen US-Dollar (etwa 252 Millionen Euro). Die Regierung des Landes hat laut The Verge bereits eine Milliarde Norwegische Kronen (rund 109 Millionen Euro) im Haushaltsplan für das Projekt vorgemerkt. Der Bau des Tunnels soll im Jahr 2018 beginnen.
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