Durch die stetig steigende Anzahl von Drohnen im privaten und gewerblichen Betrieb steigt auch die Gefahr von Zusammenstößen im Luftraum. Beinahe-Unfälle sind keine Seltenheit. Nun ist ein Flugzeug der British Airways im Landeanflug mit einer Drohne kollidiert. Passiert ist dabei nichts, doch muss man fragen: Welche Schattenseiten und möglichen Gefahren bergen die unbemannten Flugobjekte?

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Drohnen erobern zunehmend den Himmel. Gerade die Anzahl der für wenige Hundert Euro erhältlichen Objekte nimmt stetig zu. Laut der US-Flugsicherheitsbehörde FAA sind allein in den USA mehr als 400.000 Geräte im Weihnachtsgeschäft 2015 verkauft worden. Für wenig Geld erhalten die Hobby-Piloten gute Flugleistungen – und diese hat sich bei den modernen Quadrocoptern in den letzten Jahren enorm verbessert. Moderne Quadrocopter mit vier elektrisch angetriebenen Propellern lassen sich heute kinderleicht fliegen.
Problematisch wird es jedoch, wenn sich Hobby-Piloten nicht an geltende Gesetze halten. So dürfen die Drohnen nicht aus den Augen gelassen werden – 500 Meter gelten hier als Richtwert. Im Stadtgebiet dürfen sie zudem nur 30 Meter hoch fliegen und in der Nähe von Bahnhöfen, Kraftwerken und Flughäfen sich sie ganz verboten – außer es liegt eine Ausnahmeregelung vor. Doch vor allem im Umfeld von Flughäfen beobachten Flugaufsicht und Polizei immer öfter Drohnen.
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