In der bayerischen Großstadt Nürnberg findet derzeit ein Feldversuch zur intelligenten City-Logistik statt. Dabei werden Mikro-Depots getestet, die den massiven Innenstadtverkehr zukünftig extrem entlasten könnten und eine alternative Lösung für die letzte Meile wären.

© DPD
Die beiden KEP-Unternehmen DPD und GLS beteiligen sich in Nürnberg an einem Pilotprojekt. Dort geht es um einen Feldversuch zur intelligenten City-Logistik. Das Projekt wird unter der Leitung der Technischen Hochschule Nürnberg durchgeführt und von der Bayerischen Landesregierung, der IHK sowie der Stadt Nürnberg selbst unterstützt.
Gemeinsam wird der Einsatz von Mikro-Depots und Lastenrädern in der Innenstadt und in einem Wohngebiet erprobt, wovon letztendlich die sogenannte „letzte Meile“ profitieren soll. Bei zwei räumlich getrennten Feldversuchen sollen Pakete in Containern, Fahrzeugen und Immobilien deponiert werden. Von dort aus wiederum bringen Zusteller die Pakete mithilfe von emissionsfreien Alternativen wie beispielsweise Lastenfahrrädern oder Sackkarren zu dem jeweiligen Kunden. Durch eine effiziente Entlastung hochfrequentierter Zustellbezirke soll auch die Umwelt profitieren.
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