Nach der Bestellung ist vor der Lagerung, dem Transport und der Auslieferung. Somit greifen immer mehr Unternehmen für den Bereich Logistik auf spezialisierte Unternehmen zurück. Eine dieser Firmen ist DB Schenker, die sich auf Dienstleistungen des Bereichs Kontraktlogistik spezialisiert hat. Vorstandsmitglied Thomas Schmitt hat sich in einem Interview mit der Bild-Zeitung zu den Plänen von DB Schenker und der Zukunft der Logistikbranche geäußert.
Für die schwedische Spielzeugfirma Lekmer testet DB Schenker ein sogenanntes „Pick and Carry“-System, das auf dem Zusammenspiel von Menschen und selbstfahrenden Robotern beruht. Auf die Frage was die Vorteile dieser Technik seien, antwortete Schmitt, dass so das Fehlerrisiko minimiert werden würde und die Roboter auch in Sachen Effizienz einen Quantensprung bedeuten würden. „Ohne die automatisierten Roboter bräuchte man für das Packen der Waren 150 Mitarbeiter pro Schicht, jetzt sind es in der Lagerhalle in Arlandastad in Schweden etwa 45.“ Der Nachfrage, dass dadurch Arbeitsplätze wegfielen, entgegnete Schmitt, dass dafür das Geschäft zusätzlich wachsen würde, was beim Beispiel-Händler Lekmer als größtem Spielwarenhändler Schwedens zweifelsohne der Fall sei.
Für das eigene Unternehmen DB Schenker führte Schmitt ein Mitarbeiterwachstum ins Feld, dass man mit folgender Formel begründen könne: „Mehr Standorte, mehr Geschäft, mehr Mitarbeiter."
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