Eine bekannte Betrugsmethode macht derzeit wieder die Runde.
Die Betrugsmasche mit Nachnahmesendungen erfreut sich laut Watchlist Internet derzeit wieder großer Beliebtheit bei Cyberkriminellen. Diese versenden Briefe oder Pakete mit DHL und ähnlichen Diensten an zufällige Adressen, wobei sie die Zahlung per Nachnahme nutzen. Zusteller übergeben die Sendungen nur gegen Zahlung eines bestimmten Betrags, der dann an den Absender weitergeleitet wird.
Obwohl die Nachnahme-Zahlung an sich legitim ist, nutzen Kriminelle eine Schwachstelle gerne aus. Sie versenden Pakete mit wertlosen Inhalten, wie Steinen, die dem Empfänger aufgrund des Gewichts der Sendung allerdings dazu verleiten, einen hohen Geldbetrag zu bezahlen. Besonders Wohngemeinschaften sind anfällig, da Mitbewohner oder Familienangehörige denken, der Empfänger habe tatsächlich etwas bestellt.
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