Der 8. Januar könnte im gesamten Bundesgebiet von Streiks geprägt sein.
Autofahrer und Bahnreisende müssen sich ab der kommenden Woche auf erhebliche Einschränkungen sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene einstellen. Am 8. Januar soll es bundesweit zu erheblichen Protesten von Bauern und Spediteuren kommen. In zahlreichen Städten soll es Aktionen geben, so sind verschiedene Autobahn-Blockaden und Sternfahrten mit Traktoren geplant. Auf den betroffenen Straßen müssen Verkehrsteilnehmer mit erheblichen Einschränkungen rechnen.
Grund der Proteste, allen voran der Landwirte, sind die geplanten Sparpläne der Bundesregierung und die damit einhergehende Streichung von Steuervergünstigungen. Durch diese Pläne könnten für die Bauern erhebliche Mehrkosten entstehen, wenn die Subvention zum Agrardiesel wegfällt und sie außerdem künftig für Traktoren Kfz-Steuer zahlen müssen, wie der SWR schreibt. Sollte die Bundesregierung diese Kürzungen nicht zurücknehmen, werde es einen „sehr heißen Januar“ geben, wie Bauernpräsident Joachim Rukwied bereits ankündigte. „Dann werden wir ab 8. Januar überall präsent sein in einer Art und Weise, wie es das Land noch nicht erlebt hat“, so seine Drohung laut der FAZ.
Allerdings hat sich der Verband inzwischen in einem Post auf X (ehemals Twitter) von den „extremen Randgruppen“ distanziert. Man stehe für einen friedlichen und demokratischen Protest und distanziert sich von „Schwachköpfen mit Umsturzfantasien“. Es besteht die Sorge, dass sich rechte Gruppen und Querdenker den Protesten anschließen und für ihre Zwecke nutzen.
‼️ Demonstrieren? Ja. Aber wir stehen für friedlichen und demokratischen Protest! In aller Deutlichkeit distanzieren wir uns von extremen Randgruppen, die unsere Aktionswoche kapern wollen. Nicht mit uns! ‼️#Agrardiesel #KfzSteuer pic.twitter.com/HKebIcYjVq
— Deutscher Bauernverband e.V. (@Bauern_Verband) December 23, 2023
Kommentar schreiben
Antworten
Wenn man betrachtet das Bauern Unmengen an Geld vom Staat und EU bekommen und dann auch noch zu den Besserverdiener n in der BRD gehören eine Frechheit hoch 10.
Und dann werden alle Tätigkeiten an Fremdfirmen vergeben, die dann Ihre ausländischen Arbeitnehmer nicht gerade gut bezahlen...
Jeder kann heutzutage Bauer sein, da braucht es nicht mehr große Fachkunde. Die großen Inventholdings zeigen dies deutlich im Osten.
Man kann nur hoffen, dass hier seitens des Staates so rabiat vorgegangen wird wie gegen die Letzte Generation. In der Prostestform unterscheiden beide sich ja offensichtlich nicht.
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Bei linken Randgruppen wie etwa der Antifa erwartet man dies anscheinend nicht ;)
Ich bin gespannt....
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Schade allerdings auch das diese gute Sache von diverse Schachköpfe, im Sozial Media Bereich (inkl.Youtube), welche sonst nur von Bullshit Post`s, wie z. B. am... tritt die Regierung zurück usw., usw., bekannt sind, mit auf diesen Zug aufspringen.
Ihre Antwort schreiben