Nach dem Angriff auf einen Containerfrachter im Roten Meer haben jetzt mehrere Reedereien reagiert und Fahrten gestoppt.
Bei der Durchfahrt durch das Rote Meer wurde am vergangenen Freitag ein Containerschiff der deutschen Reederei Hapag-Lloyd beschossen. Verantwortlich für die Angriffe sollen die schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen gewesen sein, sie hatten sich bereits vorher zu zwei weiteren Attacken auf Frachter im Roten Meer bekannt. Nach dem Beschuss soll an Bord ein Feuer ausgebrochen sein, Verletzte habe es nach Medienberichten allerdings keine gegeben.
Nach dem Vorfall ziehen die ersten großen Reedereien nun allerdings ihre Konsequenzen. Sowohl Maersk als auch Hapag-Lloyd haben bereits am Samstag verkündet, die Durchfahrt durch das Rote Meer und den Suezkanal ab sofort für unbestimmte Zeit zu vermeiden. Diesem Beispiel folgten nun auch die weltgrößte Container-Reederei MSC, die italienisch-schweizerische Mediterranean Shipping Company (MSC) sowie die französische CMA CGM.
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