Geht es nach der Deutschen Umwelthilfe, wird das Parken in deutschen Städten künftig deutlich teurer.
Die „Billigpreise“, zu denen Autofahrer hierzulande in den Innenstädten parken können, sind der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ein Dorn im Auge. Der Verein hat jetzt eine Umfrage unter 104 deutschen Städten durchgeführt und deren Parkgebühren abgefragt. Dabei kam heraus, dass bei knapp drei Viertel der Städte das Parken in den Innenstädten für einen Euro oder weniger pro Stunde möglich sei. In Koblenz und Frankfurt könne bereits ab 25 Cent pro Stunde geparkt werden.
Für Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, sind diese niedrigen Parkgebühren nicht länger tragbar. Fahrzeuge, die zu solch billigen Preisen in den Innenstädten abgestellt werden können, blockieren seiner Meinung nach den öffentlichen Raum und bremsen die Mobilitätswende aus.
Kommentar schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben