Nach den gescheiterten Tarifverhandlungen lässt die Gewerkschaft jetzt betroffene Mitglieder über das weitere Vorgehen entscheiden.
Nachdem im dritten Anlauf keine Einigung im Tarifkonflikt zwischen der Deutschen Post und Verdi erzielt werden konnte, ruft die Gewerkschaft jetzt zur Urabstimmung auf. Die rund 160.000 Tarifbeschäftigten sollen entscheiden, ob sie alsbald unbefristet in den Streik treten werden. Die Urabstimmung wird von Montag, 20. Februar 2023, bis Mittwoch, 8. März 2023, stattfinden, heißt es in der aktuellen Gewerkschaftsmeldung.
Die Arbeitsniederlegungen würden eingeleitet, wenn mehr als 75 Prozent der befragten Mitglieder das aktuelle Tarifangebot der Deutschen Post ablehnen. „Das von den Arbeitgebern vorgelegte Angebot ist weit von unseren Forderungen entfernt“, betont die stellvertretende Verdi-Vorsitzende und Verhandlungsführerin Andrea Kocsis.
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