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Poststreik: Millionen Briefe und Pakete wurden nicht zugestellt

Veröffentlicht: 23.01.2023
imgAktualisierung: 23.01.2023
Geschrieben von: Hanna Behn
Lesezeit: ca. 3 Min.
23.01.2023
img 23.01.2023
ca. 3 Min.
Deutsche Post Postfahrräder
FooTToo / Shutterstock.com
Die Streiks bei der Deutschen Post gingen auch am Wochenende weiter. In den nächsten Tagen ist mit Verzögerungen zu rechnen.


Die Streiks, zu denen die Gewerkschaft Verdi bei der Deutschen Post kürzlich aufgerufen hat, zeigen jetzt ihre Folgen.

Drei Millionen Briefe und eine Million Pakete sind aufgrund der aktuellen Streiks der Zusteller sowie der Angestellten in den Brief- und Paketzentren aktuell nicht ausgeliefert worden, teilte die Deutsche Post am Wochenende in Bonn mit. 

Nachdem bereits am Dienstag in Karlsruhe gestreikt wurde, hatten Beschäftigte nun nochmals etwa drei Tage lang die Arbeit ausgesetzt: Ab dem späten Donnerstagnachmittag wurden Verteilzentren der Post bestreikt, diese Streiks dauerten bis Freitag an. Für den Samstag hatte die Gewerkschaft Verdi dann erneut zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Laut Verdi sollen sich insgesamt rund 30.000 Post-Beschäftigte an den Warnstreiks beteiligt haben. Die Post teilte mit, dass allein am Samstag rund 9.400 Beschäftigte dem Streikaufruf gefolgt seien – etwas mehr als ein Drittel der Beschäftigten, die zur Arbeit eingeteilt waren, melden Handelsblatt/dpa. Die Beteiligung sei je nach Region und Standort unterschiedlich hoch ausgefallen. 

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Verzögerungen bei Auslieferung und Abholungen zu erwarten

Die Post nannte weitere konkrete Zahlen zu den Auswirkungen: So seien mit einer Million Sendungen etwa 15 Prozent des Tages-Durchschnitts bei den Paketen bzw. sechs Prozent bei den Briefen liegen geblieben, heißt es.

Wegen dieses Rückstands werde es bei der Auslieferung und Abholung nun voraussichtlich zu mehreren Tagen Verzögerung kommen, heißt es weiter seitens des Konzerns. Hinzu komme der Wintereinbruch in einigen Regionen, der eine Zustellung zusätzlich erschweren könne. 

Post will neues Angebot vorlegen

Verdi verlangt 15 Prozent mehr Lohn bei einjähriger Vertragslaufzeit sowie 200 Euro mehr pro Monat für Auszubildende. Aus Sicht der Post seien die Forderungen unrealistisch. Verdi wertete das Verhalten der Post als „Provokation, auf die die Beschäftigten nun eine klare Antwort geben.“

Am 8. und 9. Februar soll es neue Tarifverhandlungen geben, zu denen der Konzern dann ein neues Angebot vorlegen wolle.

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Veröffentlicht: 23.01.2023
img Letzte Aktualisierung: 23.01.2023
Lesezeit: ca. 3 Min.
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Hanna Behn

Hanna Behn

Hanna widmet sich am liebsten den Themen E-Commerce-Trends, Leadership und Unternehmertum.

KOMMENTARE
1 Kommentare
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Frank2
27.01.2023

Antworten

Fällt das nur wirklich auf ob die Post nu 3 Tage unterwegs ist oder 7 Tage....