Die Streiks, zu denen die Gewerkschaft Verdi bei der Deutschen Post kürzlich aufgerufen hat, zeigen jetzt ihre Folgen.
Drei Millionen Briefe und eine Million Pakete sind aufgrund der aktuellen Streiks der Zusteller sowie der Angestellten in den Brief- und Paketzentren aktuell nicht ausgeliefert worden, teilte die Deutsche Post am Wochenende in Bonn mit.
Nachdem bereits am Dienstag in Karlsruhe gestreikt wurde, hatten Beschäftigte nun nochmals etwa drei Tage lang die Arbeit ausgesetzt: Ab dem späten Donnerstagnachmittag wurden Verteilzentren der Post bestreikt, diese Streiks dauerten bis Freitag an. Für den Samstag hatte die Gewerkschaft Verdi dann erneut zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Laut Verdi sollen sich insgesamt rund 30.000 Post-Beschäftigte an den Warnstreiks beteiligt haben. Die Post teilte mit, dass allein am Samstag rund 9.400 Beschäftigte dem Streikaufruf gefolgt seien – etwas mehr als ein Drittel der Beschäftigten, die zur Arbeit eingeteilt waren, melden Handelsblatt/dpa. Die Beteiligung sei je nach Region und Standort unterschiedlich hoch ausgefallen.
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