Neuer Service „Wertermittlung“: Deutsche Post vereinfacht Zollanmeldung

Veröffentlicht: 28.10.2022
imgAktualisierung: 28.10.2022
Geschrieben von: Redaktion
Lesezeit: ca. 2 Min.
28.10.2022
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Ab dem 1. November führt die Deutsche Post den neuen Service Wertermittlung ein und will damit die Zollanmeldung einfacher gestalten.


Für Waren aus dem Nicht-EU-Ausland vereinfacht die Deutsche Post künftig die Zollanmeldung.

Sendungen, die aus dem Nicht-EU-Ausland kommen, müssen beim deutschen Zoll angemeldet werden. In der Regel übernimmt die Deutsche Post diese Anmeldung, kann dies aber nur durchführen, wenn bestimmte Informationen, besonders der enthaltene Warenwert, vorhanden sind. Andernfalls werden die Pakete an das zuständige Binnenzollamt geschickt. Von hier kann der Kunde dies nun selber abholen oder es sich über den kostenpflichtigen Service „Nachträgliche Postverzollung“ zuschicken lassen. Dieser kostete 28,50 Euro.

Diesen Vorgang will der Logistiker nun vereinfachen und ersetzt den Prozess ab dem 1. November mit dem neuen Service „Wertermittlung“.

Kostengünstigere Option für Empfänger

Ist die Zollanmeldung aufgrund fehlender Daten nicht möglich, können Empfänger noch vor dem Weitertransport ein Anschreiben der Deutschen Post mit dem Hinweis über die noch ausstehenden Informationen erhalten. Die Kunden schicken die nötigen Nachweise zum Warenwert dann direkt an die Post zurück und eine ordnungsgemäße Zollanmeldung kann erfolgen. Der Prozess sorgt für eine schnellere Bearbeitung sowie Lieferung der Sendung, ohne den Umweg über ein Binnenzollamt nehmen zu müssen.

„Nach erfolgreich durchgeführter Zollanmeldung stellt die Deutsche Post die Sendung zu, wobei eventuell fällige Einfuhrabgaben auch in diesem Fall durch die Post verauslagt und zusammen mit der Auslagepauschale bei der Zustellung bzw. der Übergabe in einer Filiale eingezogen werden“, schreibt die Post zur neuen Funktion. Über den Service „Wertermittlung“ wird dann außerdem eine separate Rechnung gestellt.

Ab dem 1. November wird die „Wertermittlung“ sukzessiv eingeführt, nach Angaben des Bonner Konzerns die ersten 14 Tage mit einer kostenlosen Testphase. Ab dem 14. November 2022 werden dann 14,50 Euro je Sendung fällig. Die „Nachträgliche Postverzollung“ wird dann komplett eingestellt.

Veröffentlicht: 28.10.2022
img Letzte Aktualisierung: 28.10.2022
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KOMMENTARE
5 Kommentare
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achim Ulme
04.04.2025

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Wertermittlung macht bei mir auch nicht, gibt nicht mal eine Anwort nach einreichung der Daten und Rechnung. Schickt das Paket an den Absender zurück, ohne Antwort. Der Service der Deutschen Post ist Grotten Schlecht, es gibt keine Telefon Nummer. Wenn man bei DHL anruft, Verweisen sie auf die Sendungsnummer und geben auch nur die Daten aus, die man selbst dort einsehen kann. In GEBROCHENEN DEUTSCH......
Quingee
31.08.2024

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Hallo, Das mit der wertermittlung ist ein witz. Es passiert garnix ausser dass man jede menge zeit verliert. Die aufforderung, es an das binnenzollamt weiterzuleiten wird ignoriert. Es erfolgt keine bestätigung seitens der post, ausser der drohung, dass die ware zurück nach usa geschickt wird. Wir leben bei der post anscheinend noch im mittelalter, was sich allerdings auch mit den erfahrungen am schalter mit dem super unfreundlichen und dauergenervten personal bestätigt wird
Tedeschi
29.02.2024

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mail lPZ2Wertermittlung@deutschepost.de funktioniert nicht, obwohl sie im Brief von DHL angegeben ist.
Uwe Muenzinger
12.12.2022

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Schneller..... im vorliegenden Fall 6 Wochen !

Fürchterlich !
Martin Hölscher
01.11.2022

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Seit dem 04.10.2022 liegt meine Sendung in Frankfurt und es passiert nichts. Diese wird weder von der "Post" verzollt noch an das zuständige Zollamt weitergeleitet. So weit zum Thema mit der Post verzollen.