Gemeinsam mit dem Hamburger StartUp Traceless hat Versandhändler Otto einen Pilottest mit kompostierbaren Versandtüten gestartet.
Im Kampf gegen den Verpackungsmüll setzt der Versandhändler Otto jetzt auf vollständig kompostierbare, biologisch abbaubare Versandtüten. Diese bestehen aus Graspapier und einem biobasierten Plastikersatz, welcher aus Pflanzenabfall hergestellt wurde und innerhalb von zwei Wochen vollständig abbaubar ist. Gemeinsam mit dem Hamburger StartUp Traceless wurden die Versandtaschen entwickelt und werden jetzt in einem bundesweiten Pilotprojekt auf dessen Alltagstauglichkeit getestet. 5.000 von den neuartigen kompostierbaren Tüten werden in den kommenden Wochen an Kunden geschickt, die im Online-Shop von Otto eine Bestellung aufgeben. Die Versandtaschen werden vor allem für die Zustellung von Textilien sowie robusten Kleinartikeln, wie Staubsaugerbeutel oder Rasierklingen verwendet.
„Durch das Material unterscheiden sich die Tüten optisch sehr von unseren bisherigen: sie glänzen stark und die Graspapier-Textur ist deutlich zu erkennen“, erklärt Karla Jabben, Verpackungsexpertin im Otto-Nachhaltigkeitsteam. „Die Kund*innen wissen im Vorfeld natürlich nicht, dass sie eine traceless-Tüte zugesandt bekommen. Wir wollen auf den Überraschungseffekt setzen, um ehrliches Feedback zu erhalten.“ Mehrkosten und Nachteile sollen für Kunden, welche die Versandtüten im Zuge des Pilotprojektes erhalten, nicht entstehen.
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