Klima, Kosten und Corona treiben die Mobilitätswende. Das geht aus einer aktuellen Bitkom-Studie hervor.
Der Dauerkrisen-Zustand, der seit 2020 herrscht, hat offenbar entscheidenden Einfluss auf das Mobilitätsverhalten bzw. auf die Ansprüche an Mobilitätsangebote der Menschen. „In der Mobilität erleben wir eine Zeitenwende, die diesen Begriff verdient“, so Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder im Zuge der Veröffentlichung der Ergebnisse einer neuen Bitkom-Befragung. „Die Menschen steigen aufs Rad oder ersetzen den eigenen Wagen durch Carsharing. Mit Hilfe digitaler Technologien in der Verkehrsinfrastruktur und bei neuen Mobilitätsangeboten haben wir die Chance, jetzt die Weichen für eine nachhaltigere Mobilität zu stellen, die für die Breite der Bevölkerung verfügbar und bezahlbar ist.“
Die Treiber für das veränderte Mobilitätsverhalten sind dabei die Krisen unserer Zeit: „Klima, Corona und Kosten – aus diesen drei Gründen verändern die Menschen ihr Mobilitätsverhalten“, so Rohleder. 96 Prozent der Befragten geben an, ihr Mobilitätsverhalten in den vergangenen Jahren aus diversen Gründen grundlegend geändert zu haben. 55 Prozent begründen es mit der Klimakrise, 41 Prozent mit dem 9-Euro-Ticket und gestiegenen Benzinpreisen und 30 Prozent mit der Corona-Pandemie.
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ich werde meinen 21j alten diesel ( 7,2l auf 100km ) solange fahren, bis ich nicht mehr fahren kann.
ich bilde fahrgemeinschaf ten, kaufe immer gleich für mehrere und größer ein, fahre nicht unnötig usw.
immerhin habe ich vor 4 jahren noch 60.000km im jahr gehabt, jetzt durch umdenken und gemeinschaften nur noch 11.000 bis 15000km.
und schaffe sogar mehr wie voher zu erledigen.
da würde auch kein elektroauto sich lohnen, vor allem durch die umweltbelastung und kurzen lebenszeit der batterien.
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