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DHL plant Energiezuschlag und Preisanpassungen für Geschäftskunden

Veröffentlicht: 04.08.2022
imgAktualisierung: 04.08.2022
Geschrieben von: Hanna Behn
Lesezeit: ca. 3 Min.
04.08.2022
img 04.08.2022
ca. 3 Min.
DHL-Auto
Aleksandar Tasevski / Shutterstock.com
Die Energiekosten steigen und für die Deutsche Post DHL wird es immer schwieriger, diese zu tragen. Um kostendeckend zu arbeiten, sollen es Zuschläge geben.


Die massiven Schwankungen der Energiekosten führen auch zu steigenden Kosten bei der Deutsche Post DHL Group (DPDHL). 

Infolge des Ukraine-Krieges sind Preise für Treibstoffe in die Höhe geschnellt – und diese wachsenden Kosten gilt es künftig zu decken. Dies soll bei der DPDHL offenbar mit Preisanpassungen und Zuschlägen für Geschäftskunden passieren. Das kündigte aktuell Ole Nordhoff, Marketingverantwortlicher bei der Deutschen Post DHL Group, in einem Interview mit der Deutschen Verkehrszeitung an. 

Man könne „so drastisch steigende Kosten, wie wir sie momentan haben, nicht auf Dauer selbst tragen“, so Nordhoff und kündigte an: „In Hinblick auf 2023 ist das etwas, wo wir die Kostenentwicklung dann rückblickend nachziehen müssen.“ Die Preise für Privatkunden wurden gerade erst zum 1. Juli erhöht

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Zuschlag wird voraussichtlich ab 2023 fällig

In diesem Zusammenhang betonte Nordhoff, dass das Unternehmen vor allem die hohe Volatilität der Energiekosten meistern müsse. Entsprechend sei geplant, „einen neuen Energiezuschlag in unser Geschäftskunden-Preissystem aufzunehmen“. Voraussichtlich passiert dies ab dem nächsten Jahr. Im Herbst wolle man die Geschäftskunden über die genaue Ausgestaltung informieren.

Treibstoffzuschläge werden erhoben, um schwankende Kosten für Diesel und Benzin auszugleichen und sind in der Branche üblich. Solche Schwankungen der Rohölpreise haben massive Auswirkungen auf die Transportkosten – somit trägt die Maßnahme dazu bei, dass Transportfirmen und Logistiker auch dann arbeiten können, wenn die Kraftstoffpreise massiv anwachsen.

Gängige Praxis ist ein solcher Zuschlag bereits bei UPS und GLS. Auch DHL Express erhebt diesen für nationale Express-Sendungen sowie DHL Economy Select im DHL Express Straßen-Netzwerk. „Er ist variabel und wird einmal monatlich neu ermittelt. Fallende Treibstoffpreise bewirken eine Senkung bzw. gänzliche Aufhebung des Zuschlags“, heißt es zur Erläuterung auf der entsprechenden Webseite. Für August liegt er beispielsweise bei 22,25 Prozent. 

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Veröffentlicht: 04.08.2022
img Letzte Aktualisierung: 04.08.2022
Lesezeit: ca. 3 Min.
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Hanna Behn

Hanna Behn

Hanna widmet sich am liebsten den Themen E-Commerce-Trends, Leadership und Unternehmertum.

KOMMENTARE
2 Kommentare
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Gabriele S.
17.08.2022

Antworten

s. Gunnar
So ist es!
Bzw. die Bundesnetzagent ur muss Ihre Aufgaben wahrnehmen.
Der Unmut über höhere Preise (nicht nur bei der Deutschen Post/DHL AG), um Aktionäre zu bedienen wird größer.
gunnar
05.08.2022

Antworten

bei 8.000.000.000,0 0 € GEWINN ist auch kein spielraum für treibstoff und mehrkosten der energie. :-))))))
die nächsten preisspiralen sind ja schon lange geplant.
verstaatlicht den mist, dann haben wir steuerzahler und bürgen ein bisschen davon und nicht nur die aktionäre.