Die seit Monaten anhaltenden Störungen in den globalen Lieferketten führen, verstärkt durch den Ukraine-Krieg und den Lockdown in China, jetzt an hiesigen Häfen zu mehr Problemen.
Schiffsverspätungen sowie der Fahrermangel spitzen die Situation am Hamburger Hafen zu. So richtet sich der Hafenkonzern Hamburger Hafen und Logistik (HHLA) aktuell auf längere Störungen und Verzögerungen im Containerverkehr ein, wie das Manager Magazin meldet.
Aufgrund von Kapazitäts- und Personalengpässen kommt es an hiesigen Häfen zu Verzögerungen in der Abfertigung. Durch die Probleme in den Lieferketten sind die Fahrpläne durcheinander geraten. Ladungen werden teils zu früh oder zu spät angeliefert. Frachter würden zudem nicht alle Container mitnehmen, sodass sich diese dann an den Terminals stapeln. „Die Folgen sind Containerboxen, die das System verstopfen und den Umschlagbetrieb bremsen“, erläuterte HHLA-Chefin Angela Titzrath zur gegenwärtigen Situation in der Hauptversammlung des Hamburger Hafenkonzerns am Donnerstag. Der Fahrermangel verschärfe das Problem: Wegen des Krieges fehlen immer mehr Lkw-Fahrer – über 100.000. Dadurch sind Kapazitäten knapp und Kosten steigen.
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