Angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges ist die Stimmung der Logistiker ins Negative gekippt.
Der Geschäftsklimaindex der hiesigen Logistikwirtschaft liegt für das zweite Quartal dieses Jahres bei einem Wert von 90,9 – das sei ein deutlicher Rückgang, wie die Konjunkturumfragen des ifo-Instituts im Auftrag der Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL) ergaben. Sowohl die Geschäftserwartungen als auch die eigene geschäftliche Lage wurden demnach von Unternehmen vergleichsweise pessimistischer beurteilt.
Die laufenden Geschäfte würden Logistikdienstleister aktuell noch positiv bewerten: Wegen der dynamischen Nachfrage gäbe es eine steigende Zahl an Aufträgen. Es sei mit großflächigen Preissteigerungen zu rechnen. Noch mehr Preissteigerungen seien im Handel und in der Industrie zu erwarten, diese Branchen zeigten sich in Bezug auf die Geschäftsentwicklung im kommenden halben Jahr häufiger besorgt. Unsicherheit bestimme den Blick in die Zukunft.
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