Wegen Störungen in den Lieferketten kommt es unter anderem in der Seefracht zu Verspätungen und Rückstaus in den Häfen. Knappe Stellplätze sind ein Problem.
Ende April wurden auch vor den deutschen Häfen Hamburg und Bremerhaven erste Schiffstaus gemeldet, mehrere Tage oder gar Wochen müssen die Containerfrachter auf ihre Abfertigung in den Häfen warten. Grund sind die weltweit angespannten Lieferketten aufgrund der Pandemie und dem Krieg in der Ukraine. Die Situation wird sich nun bald zuspitzen: Voraussichtlich im Juni lockert China in Shanghai die derzeit starren Coronamaßnahmen, wodurch sich auch der Hafenbetrieb vor Ort wieder normalisiere. Dann nehmen zahlreiche Schiffe Kurs auf Europa, prognostizieren Fachleute.
Schon jetzt kommt man in Hamburg mit der Abfertigung der Container kaum hinterher, Personal und Stellflächen seien knapp. Der Mangel an Logistikflächen in Häfen sei teilweise hausgemacht, teilt aktuell die Logistikimmobilienberaterfirma Logivest mit.
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