Neue, umfangreiche Corona-Schutzmaßnahmen in China haben weitreichende Folgen für die weltweite Wirtschaft.
Bereits Mitte März hatte die chinesische Behörden in mehreren Regionen, darunter die Metropole Shenzhen, Abriegelungen aufgrund von Corona-Ausbrüchen beschlossen. Seit Anfang dieser Woche gilt nun – nach temporären und lokalen Schließungen – ein umfangreicher Lockdown in der wichtigen Hafenstadt Shanghai, in der rund 26 Millionen Menschen leben. Die Behörden hatten am Sonntag eine Rekordzahl von 3.450 asymptomatischen Coronafällen registriert – dies entspräche etwa 70 Prozent der Gesamtfälle im Land, sowie zusätzlich 50 Fälle mit Symptomen, meldet das Nachrichtenportal Reuters. Laut Spiegel wurden von der Regierung landesweit 6.886 Neuinfektionen festgestellt, 4.400 davon in Shanghai. Es handele sich um Rekordwerte und Shanghai gilt als Corona-Hotspot. Im weltweiten Vergleich gelten die Infektions- und Todeszahlen in China als niedrig.
China verfolgt weiterhin eine Null-Covid-Politik, weshalb die lokale Verwaltung am Montag die zweistufige Abriegelung der Stadt veranlasst hatte, um die Bevölkerung auf das Virus zu testen. Shanghai ordnete dabei außerdem die Schließung von Unternehmen an – öffentliche Dienstleistungen und Lebensmittellieferdienste ausgenommen. Infolgedessen kam es unter anderem zu Panikkäufen, aber auch zahlreiche Firmen mussten den Betrieb einstellen, da unter anderem Lkw-Fahrer ausfallen oder Beschäftigte nicht zur Arbeit kommen können.
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bis irgendwann mal einer feststellt, das wir uns selbst zu Tode Sanktionieren, sind hier schon lange die Lichter ausgegangen.
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