Wie lässt sich Versand ökologischer gestalten – und worauf kommt es an? Im Gastbeitrag gibt Jeroen Gehlen von der Versandplattform Wuunder Online-Shops fünf Tipps.
Morgens, mittags, abends – egal zu welcher Tageszeit, in deutschen Großstädten beherrscht ein Bild die Straßenlandschaft: Lieferfahrzeuge von DHL, UPS, Hermes & Co. stehen am Straßenrand oder auf Radwegen und Lieferant*innen stehen mit ihren Sackkarren vor den Eingängen, um die zahlreichen Pakete an die Bewohner*innen auszuliefern. Mit der zeitweise Schließung des Einzelhandels aufgrund der Corona-Pandemie stieg das Versandaufkommen besonders um die Festtage herum nochmals an: So haben die Paketdienste im November und Dezember 2021 rund 785 Mio. Kurier-, Express- und Paketsendungen (KEP) transportiert. Und auch als die Läden wieder öffneten, sind die Gewohnheit und Bequemlichkeit geblieben, die Online-Bestellungen mit sich bringen. 2021 verzeichnete der Onlinehandel in Deutschland einen Umsatz mit Waren in Höhe von rund 99,1 Milliarden Euro, zum Vorjahr ist der Umsatz damit um knapp 19 Prozent gestiegen, zeigen Daten des BEVH/Statista.
Das führte zu einer wachsenden Anzahl an Lieferfahrzeugen und Logistikzentren – Shops und Dienstleister sind häufig überfordert, um mit dem Ansturm umzugehen. Dazu kommen ein ansteigendes Retourenaufkommen und die große Frage: Geht das eigentlich auch nachhaltig(er)? Was können E-Commerce Shops konkret tun, um den Versand für sich und ihre Kund*innen ökologischer zu gestalten?
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Gruß von den Fahrradkurieren
Radkurier24
[Link entfernt, Anm. d. Red.]
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