Support & Hilfe
Newsletter Bei uns werben

Klimawandel: Maersk misst Wetterlage auf den Weltmeeren

Veröffentlicht: 07.02.2022
imgAktualisierung: 07.02.2022
Geschrieben von: Hanna Behn
Lesezeit: ca. 2 Min.
07.02.2022
img 07.02.2022
ca. 2 Min.
Maersk Containerschiff und Wetter mit grauen Wolken
ArnoudNL / Shutterstock.com
Marsk will die Schifffahrt sicherer gestalten und übermittelt nun mittels automatischer Wetterstationen Echtzeitdaten an den Deutschen Wetterdienst.


Die Reederei wird künftig dabei helfen, Live-Daten zur Wetter- und Klimavorhersage zu übermitteln. 

Zusammen mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) will Maersk das Wetter beobachten: Auf 50 seiner Schiffe hat das Unternehmen automatische Wetterstationen installiert. Während der Überfahrt werden die gesammelten Daten live an den Deutschen Wetterdienst (DWD) übertragen. Diese geben eine aktuelle meteorologische Situation auf See wieder und können auf diese Weise Vorhersagen zu Wetter und Klima unterstützen.

Bislang mussten die regelmäßigen Wetterbeobachtungen manuell durchgeführt werden, wodurch die Weitergabe von Daten verzögert ablief. Nun kann die Datenübertragung in Echtzeit erfolgen. Die bereitgestellten Daten werden weltweit mit allen Mitgliedern der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) geteilt, darüber hinaus gibt Maersk alle historischen und zukünftigen Ozeanwetterbeobachtungen zur freien Nutzung durch die wissenschaftliche Gemeinschaft auf der ganzen Welt frei.  

Beitrag zur Sicherheit auf den Weltmeeren

Maersk will mit seinen Schiffen und der Besatzung dabei helfen, ein besseres Verständnis für diese wichtige globale Herausforderung des Klimawandels und dessen Auswirkungen auf unsere Umwelt zu erlangen. „Es besteht kein Zweifel daran, dass der Klimawandel eine der größten Herausforderungen für die Weltgemeinschaft ist. Er wirkt sich auf unser Geschäft sowie auf die Unternehmen und Kunden aus, mit denen wir zusammenarbeiten, um den Warenverkehr zu ermöglichen“, erklärt Aslak Ross, Leiter der Abteilung Marine Standards bei Maersk, zu den Beweggründen des Konzerns, sich in diesem Feld zu engagieren. Die Reederei sieht es als Unternehmensverantwortung und -strategie an, einen Beitrag zur Klimaforschung zu leisten.

Die Beobachtungen können in Kombination mit weiteren Messungen auf Land und Meer sowie per Satellitentechnik aus dem All auch zu mehr Sicherheit beitragen: So lassen sich auf diese Weise Stürme und andere Extrembedingungen für Schiffe oder auch für einzelne Länder besser vorhersagen. „Als globales Containerlogistikunternehmen befördern wir jedes Jahr Millionen von Containern über die Weltmeere, und die Wettervorhersage ist für die sichere Beförderung unserer Besatzung und der Fracht unserer Kunden äußerst wichtig. Wenn wir dazu beitragen können, die Qualität der Wettervorhersagedienste auch nur geringfügig zu verbessern, sind dies wichtige Hebel“, so Ross weiter.

Sicherheit ist auf den Weltmeeren ein wichtiges Thema. Wie kürzlich der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) meldete, gehen immer öfter Frachtcontainer über Board. Das Frachtvolumen auf Schiffen wachse stetig und die hochgestapelten Container bieten vor allem bei Stürmen noch mehr Angriffsfläche. 

Sie wollen immer über die neuesten Entwicklungen in der Logistik informiert sein? Mit unseren Newslettern erhalten Sie die wichtigsten Top-News und spannende Hintergründe direkt in Ihr E-Mail-Postfach – Jetzt abonnieren!
Veröffentlicht: 07.02.2022
img Letzte Aktualisierung: 07.02.2022
Lesezeit: ca. 2 Min.
Artikel weiterempfehlen
Hanna Behn

Hanna Behn

Hanna widmet sich am liebsten den Themen E-Commerce-Trends, Leadership und Unternehmertum.

KOMMENTARE
0 Kommentare
Kommentar schreiben