Die Pandemie hat die Lagerlogistik im vergangenen Jahr nachhaltig verändert, zeigt eine Untersuchung.
Die anhaltenden Störungen in den globalen Lieferketten veranlassen Firmen dazu, mehr einzulagern – bei steigenden Kosten, zeigt eine Lagerkennzahlen-Analyse des Lagerlösungsanbieters Herchenbach, für die 335 Verantwortliche aus Schlüsselbranchen, darunter mit 60 Prozent vor allem Expertinnen und Experten aus dem Bereich Transport und Logistik, befragt wurden.
So erhöhten etwa 37 Prozent der Unternehmen aufgrund von Verzögerungen und Unsicherheiten in den Lieferketten und der allgemeinen Knappheit von Rohstoffen ihre Sicherheitsbestände im Lager – auch wenn diese Maßnahme mehr Kapital bindet. Das galt vor allem für Firmen in Deutschland und in Großbritannien. Allerdings sind nicht alle Firmen betroffen: bei 47 Prozent gab es bei dieser Kennzahl keine Veränderung, 16 Prozent senkten den Bestand sogar.
Kommentar schreiben