Die Corona-Pandemie hat die angeschlagenen Lieferketten weiterhin im Griff. Ein hoher Krankenstand durch die Virusvariante Omikron wird zur nächsten Herausforderung.
Die Omikron-Virusvariante erhöht die Anzahl an Infektionen derzeit stark: Laut dem Robert-Koch-Institut kamen zuletzt innerhalb eines Tages 140.160 Neuinfektionen hinzu, die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg erstmals auf einen Wert über 700 (Stand 21.01., 7:50 Uhr). Unabhängig von der Schwere des Verlaufs greifen für Betroffene bzw. ggf. weitere Kontaktpersonen Quarantänemaßnahmen. Dadurch fehlt immer öfter Personal – auch in der Logistik.
Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher des Bundesverbands Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) zufolge würden die Lieferketten zwar noch halten, „allerdings verschärft sich die Lage mit jedem Tag“, zitiert ihn die Wirtschaftswoche. Erschwerend kommt hinzu, dass es bereits jetzt an bis zu 80.000 Fahrerinnen und Fahrerinnen mangelt.
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