Etwa 90 Prozent des grenzüberschreitenden Warenhandels werden auf dem Seeweg transportiert – und dabei verlieren Schiffe auch immer wieder Ladung.
In den letzten beiden Pandemiejahren sollen beim Seetransport verstärkt Container über Bord gegangen sein.: Im Winterhalbjahr 2020/21 seien so Waren im Wert von mehreren 100 Millionen Euro verloren gegangen. In diesem Jahr verlor die „ZIM Kingston“ über 100 Container – infolge des Ladungsverlusts brannte das Schiff – und im November 2021 verschwanden von der „COSCO Nagoya“ 38 Container, wie der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) meldet.
„Wir müssen diese Entwicklung stoppen: Die Containerverluste gefährden die Besatzung und das Schiff, verursachen hohe Kosten und tragen zur Verschmutzung der Meere bei“, kommentiert die stellvertretende GDV-Hauptgeschäftsführerin Anja Käfer-Rohrbach.
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