Im Coronajahr 2020 stieg die Anzahl der beförderten Pakete deutlich – und entsprechend gingen bei der Bundesnetzagentur mehr Beschwerden ein.
Pandemiebedingte Einschränkungen führten im vergangenen Jahr zu einem deutlich höheren Paketaufkommen. So erhöhte sich 2020 die Zahl der insgesamt beförderten Pakete, also sowohl nationaler als auch internationaler Sendungen, um knapp 14 Prozent – von 3,1 Mrd. Stück im Jahr 2019 auf 3,5 Mrd. 2020. Auch dieses Jahr wird ein Mengenwachstum erwartet, allerdings soll die Steigerung im Vergleich zu 2020 geringer ausfallen, wie die Bundesnetzagentur und Monopolkommission in ihrem aktuellen Jahresbericht mitteilen.
In diesem Jahr seien bereits mehr Beschwerden als 2020 bei der Schlichtungsstelle Post registriert worden: Bis Ende September wurden über 2.800 Beschwerden registriert – 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Das liege neben dem hohen Sendungsvolumen, insbesondere aus dem Online-Handel, aber auch daran, dass aufgrund der Novelle des Postgesetzes alle Postunternehmen verpflichtet sind, an Schlichtungsverfahren teilzunehmen.
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