DPD: Gemeinsame Mengen- und Abholplanung vor Weihnachten ist besonders wichtig
Sowohl die Black Week als auch Cyber Week zeichnen sich bei DPD durch ein hohes Paketaufkommen aus. Daher habe DPD sich bereits im Vorfeld eng mit den eigenen E-Commerce-Kunden abgestimmt, um das Vorgehen innerhalb dieser besonderen E-Commerce-Rabattwochen zu besprechen. „Entsprechend verteilen sich die Mengen zunehmend stärker auf mehrere Versandtage, sodass die Zustellung am Ende – auch im Interesse der Versender und Empfänger – effizienter verläuft, statt zu ein oder zwei Tagen mit Extremmengen zu führen“, führt das Unternehmen aus. So habe das Unternehmen am Ende Paketmengen verzeichnet, wie sie bereits im Vorfeld zu erwarten waren. „Die Erwartungen wurden positiv erfüllt“.
Auch DPD hat vorab Arbeitskräfte und Fahrzeuge aufgestockt: In den Wochen vor Weihnachten sind rund 2.000 zusätzliche Fahrzeuge sowie rund 4.000 zusätzliche Arbeitskräfte in Zustellung und Paketumschlag im Einsatz, zudem wurden neue Standorte in Mannheim oder das Satellitendepot in Neuseddin eröffnet. „Daher verlief der Paketversand auch im Zuge von Black Friday und Cyber Week insgesamt störungsfrei – trotz Tagesmengen von mitunter weit über 2 Millionen Paketen“, heißt es weiter. Nennenswerte Laufzeitverzögerungen wurden nicht registriert und auch die Abgabefristen für Weihnachtspakete werden beibehalten.
DPD weist außerdem darauf hin, dass man ganzjährig mit den Geschäftskunden „in einem guten, produktiven Austausch“ stehe. Allerdings: Gerade in den Wochen vor Weihnachten sei die gemeinsame Mengen- und Abholplanung besonders wichtig und die Grundlage einer optimalen Paketverarbeitung. „Je früher bekannt wird, dass es Abweichungen von den bisher bei uns eingebrieften Mengen gibt, desto einfacher können wir darauf reagieren“, erklärt der Logistiker.
UPS: Laufzeiten und Fristen bleiben bestehen
Auch UPS teilte mit, dass geplante Laufzeiten, wie sie das Unternehmen an dieser Stelle angibt hat, bestehen blieben. Das gilt auch für die aktuellen Abgabefristen.
UPS startet stets zu Jahresbeginn, nach dem letzten Weihnachtsgeschäft, mit der Planung der kommenden Peak-Saison. Der Logistiker setzt u. a. auf eine Doppelbesetzung seiner Zustellfahrzeuge, sodass parallel zugestellt werden kann: Für die Weihnachtszeit erhalten etwa Teilzeit-Mitarbeiter die Möglichkeit, mehr Stunden zu arbeiten und in der Sortierung und als Helfer bei der Zustellung von Paketen zu unterstützen. Außerdem unterstützen bei UPS auch Angestellte aus nicht operativen Bereichen (etwa Marketing, Personalabteilung) u. a. in der Sortierung, bei der Be- und Entladung der Zustellfahrzeuge oder ebenfalls als Helfer auf einer Tour. Beschäftigte mit Firmenwagen nutzen diese für die Paketzustellung und entlasten dadurch die regulären Zustelltouren. Es komme auch vor, dass Zusteller regelmäßig aus ihrem eigenen Umfeld Unterstützung erhalten, so ist beispielsweise der Lebenspartner als Zustellhelfer mit auf der Tour. Weltweit stelle UPS etwa 100.000 Saisonkräfte ein, schwerpunktmäßig in den USA. Hierzulande werden etwa 1.200 Aushilfen eingestellt. Grundsätzlich stelle UPS schwerpunktmäßig gegen Ende des Jahres ein. „Diese Einstellungen erfolgen mit der Perspektive einer längerfristigen Beschäftigung“, heißt es von UPS. „Wir gehen zurzeit davon aus, dass wir ca. 50 Prozent davon dauerhaft beschäftigen werden“.
Einen Überblick über die Versandfristen der Paketdienste haben wir bereits zusammengestellt. Marktplätze wie Ebay weisen zudem auf die Fristen für DHL-Geschäftskunden hin.
Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 13.12. um Informationen zu UPS aktualisiert.
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