Nachhaltigkeit und ökologisches Bewusstsein in Online-Handel und Logistik stehen gesellschaftlich verstärkt im Fokus. Doch von wem sollte das nachhaltige Umdenken ausgehen?
Der Online-Handel ist nicht der Klimakiller Nummer eins: Eine Untersuchung im Frühjahr ergab etwa, dass der E-Commerce gegenüber dem stationären Handel sogar eine bessere Klimabilanz hat. Dass der Online-Handel natürlich dennoch negative Auswirkungen auf die Umwelt hat, lässt sich kaum bestreiten, wenngleich gerade in diesem Punkt, nicht zuletzt aufgrund der steigenden Online-Bestellungen angesichts der Corona-Pandemie, Debatten oft auch emotional ausfallen. Zudem müssen sich Online-Händler auch mit Kundenwünschen, wie einem kostenlosen Versand bei einer gleichzeitig nachhaltigen Lieferung auseinandersetzen – etwas, das in der Praxis schwer lösbar ist.
Das Unternehmen Green Credits hat es sich angesichts dieser Tatsachen zur Aufgabe gemacht, die Beteiligten – Handel, Logistik und Kundschaft – aufzuklären. Die Grundidee des Hamburger StartUps ist es, Konsumierenden die Möglichkeit zu bieten, ihr Online-Bestellverhalten an Aspekte der Nachhaltigkeit auszurichten. Im Zuge dessen führte Green Credits zunächst eine Nachhaltigkeitsstudie durch, die die Kundenerwartungen näher untersucht hat. Wir sprachen mit Daniel Kranz, Ideengeber von Green Credits und verantwortlich für Marketing & Sales, über die Ergebnisse – und worauf es für eine grünere Zukunft ankommt.
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Wir haben über die Studie eine repräsentative Meinungsbefragu ng durchgeführt, die wissenschaftlic h unterstützt wurde. Über diese Studie können wir natürlich nicht feststellen, wie Kunden wirklich reagieren oder handeln würden. Dennoch lassen sich extrem spannende Erkenntnisse daraus gewinnen (beispielsweise große Unterschiede über unterschiedlich e Kundensegmente und Einkaufsverhalt en).
Ich freue mich darauf gerne mit Ihnen in eine offene Diskussion zu gehen - schreiben Sie mich dazu einfach auf LinkedIn an oder sprechen Sie direkt auf dem Logistik E-Commerce Camp mit mir. Dort gibt es dann auch mehr zu unserem Lösungsansatz :)
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@Matze: Wir kennen die Depot-Konzepte gut und finden sie auch sehr überzeugend. Es liegt aber an den Logistikdienstl eistern, diese Services anzubieten. Damit dies geschieht, müssen Shopper und Auftraggeber dies auch einfordern - am besten über unsere Plattform!
@Michaela: Wir haben eine repräsentative Online-Umfrage durchgeführt, die in großer Annäherung die deutschen Durchschnittswe rte abbildet (Geschlechter, Alter, Region, Einkommen etc.). Natürlich ist zu erwarten, dass bei einer Online-Umfrage auch eher die Menschen teilnehmen, die eventuell auch Online shoppen.
@Heidemann: Unsere Studie zeigt, dass die Menschen sehr wohl bereit sind, für "mehr Nachhaltigkeit auf der letzten Meile" entweder länger zu warten oder mehr zu bezahlen. Die Ausprägung ist je nach Shop unterschiedlich und auf jeden Fall ein guter Anfang.
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Ich wette, dass das dann kaum einer macht.
Außerdem sei noch angemerkt, die Überschrift paßt hier nicht zur Selbstdarstellu ng des Interviewten. man könnte meinen, hier wird Werbung plaziert.
Schade, aber das findet man hier öfters... a bisserl Oberfläche und nicht hineintauchen.
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Die Kandidatin - eine B-prominente Schlagersängeri n mittleren Alters - gab prompt zum Besten: "Ich verstehe die Frage nicht - der Rücksendeaufkle ber liegt doch immer in der Tüte?"
So sieht die Nachhaltigkeit in Realität aus - gemäß dem alten Zalando-Schlach truf "Schrei vor Glück oder schick's zurück!"
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Zu viel Worte für sehr wenig Aussage.
Man hat das Gefühl , dass lediglich der Befragte (Daniel Kranz) hier hervorstechen möchte.
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Antwort der Redaktion:
Hallo Blesser,
vielen Dank für deinen Kommentar und die Kritik! Wir stimmen zu, bei diesem Thema braucht es Lösungen – wir haben dies deshalb auch in unserer Berichterstattu ng immer mal mit im Blick (z. B. nachhaltige Verpackungen, Nachhaltigkeits konzepte der Logistiker, etc.). Im konkreten Fall war die Intention der Studie, wie die Kundschaft so darüber denkt, und das stand daher im Interview im Fokus.
Viele Grüße
die Redaktion
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Der Großteil der Bevölkerung sagt natürlich das Nachhaltigkeit wichtig ist, aber daran halten tut sich so gut wie keiner.
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als Kunde, kann man natürlich für alles sein - solange man es nicht bezahlen muss - selbst wenn die Lieferung noch zu den bestmöglichen Bedingungen erfolgt - die kostenlose Rücksendequote pulverisiert doch sämtliche Nachhaltigkeitsforderungen.
also erstmal mit Verstand einkaufen, und dann die Rücksendekosten bei nichtgefallen usw. selber tragen !
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