Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Lage in den Textilproduktionsstätten in Vietnam weiter angespannt. Große Unternehmen beziehen ihre Waren deshalb teils andernorts.
Über 68 Prozent der vietnamesischen Schuh- und Bekleidungshersteller mussten zuletzt Auftragsstornierungen ihrer Kunden hinnehmen. Von 12 Prozent der Produzenten hätten die Abnehmer Entschädigung wegen Vertragsbruchs aufgrund einer verspäteten Lieferung gefordert, bei etwa einem Fünftel wurden Aufträge ohne weitere Forderungen storniert, meldet das Portal Just-Style mit Verweis auf Angaben vietnamesischer Handelsverbände aus der Schuh- und Bekleidungsbranche.
Produkte aus Vietnam würden derzeit durchschnittlich bis zu 25 Tage später eintreffen, wie Setlog, Software-Anbieter für Lieferkettenmanagement, analysierte.
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