Verbände warnen vor Lieferengpässen, das Transportgewerbe vor einem Zusammenbruch von wichtigen Versorgungsketten.
Die angespannte Situation in den Lieferketten besteht seit mehreren Monaten, zudem sorgt ein Rohstoffmangel für Probleme in der Produktion und damit den Warennachschub. Die Transportpreise sind auf einem Rekordniveau. Dass das Weihnachtsgeschäft davon beeinflusst werden wird, dessen ist sich die Branche inzwischen größtenteils gewiss.
Laut einer aktuellen Umfrage des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) unter seinen Mitgliedsfirmen hätten Einkaufsmanager anhaltende Schwierigkeiten, dringend benötigte Artikel für die letzten drei Monate des Jahres bei den eigenen Lieferanten zu beschaffen. Das gelte insbesondere für Elektronikartikel und Verpackungen. Das bestätigte MediaMarktSaturn: So erwartet der Elektrohändler pandemiebedingt und aufgrund des anhaltenden Halbleitermangels Engpässe zum Jahresende für Smartphones, Tablets, Drucker, Geschirrspüler und Kühlgeräte, berichtet der Spiegel.
Dem BME nach reagierten etwa 45 Prozent der Befragten auf Lieferprobleme mit höheren Lagerbeständen, über ein Viertel will Schwierigkeiten bei der Warenbeschaffung durch stärkere Kontrolle von Lieferterminen und Lieferanten entgegenwirken. Doch letztlich hätten sich die Einkaufspreise für Produkte für das Jahresendgeschäft im Vergleich zum Vorjahr signifikant erhöht, über zwei Drittel der befragten Firmen verzeichneten einen Kostenanstieg.
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