Die Coronakrise verteuert die Kosten für die Seefracht und führt zu erheblichen Verspätungen auf den Lieferwegen, wie eine Analyse des Unternehmens Setlog zeigt.
Das deutsche Software-Unternehmen Setlog hat aus den Daten seiner Supply-Chain-Management-Software OSCA eine Analyse zu den Folgen der Coronapandemie erstellt, wie logistik-heute berichtet. Der Anbieter hat Daten von rund 100 Kunden zwischen März 2020 bis März 2021 ausgewertet. Die Folgen für die Unternehmen: Höhere Kosten und Verspätungen.
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Für den Zeitraum Dezember bis März wurden viele Häfen in Südostasien, beispielsweise Indonesien und Vietnam von den Reedern überhaupt nicht mehr angefahren.
Die Reeder, ausnahmslos ist man sich da betreffend der Preispolitik sehr einig, "rollen" Containersendun gen von einem zum nächsten, oft auch zum übernächsten Schiff. Dies sofern man aktuell überhaupt etwas buchen kann. Feste Transit-Preise für die Überfahrt sind im Vorfeld auch nicht zu bekommen, sofern der Preis nicht egal ist. Historisch gesehen war der Import von Waren aus Fernost in den letzten Jahrzehnten nie so schwierig und kostspielig gewesen, wie jetzt.
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