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Verpackungsmüll nimmt weiter zu

Veröffentlicht: 17.03.2021
imgAktualisierung: 17.03.2021
Geschrieben von: Hanna Behn
Lesezeit: ca. 2 Min.
17.03.2021
img 17.03.2021
ca. 2 Min.
Verpackungsmüll Pappcontainer
Keikona / Shutterstock.com
Das Verpackungsmüllaufkommen von Endverbrauchern, das nicht in der Restmülltonne landet, hat im Jahr 2019 nochmals zugenommen, so das Statistische Bundesamt.


Das Müllvolumen durch Verpackungen, die in deutschen Haushalten eingesammelt wurden, ist deutlich angestiegen. 

2019 produzierten Verbraucher in Deutschland pro Kopf durchschnittlich 72 Kilogramm Verpackungsmüll – vier Kilogramm mehr, als noch im Vorjahreszeitraum. Insgesamt nahm der Verpackungsmüll in Privathaushalten um knapp 0,3 Millionen Tonnen auf 5,9 Millionen Tonnen zu.

Das zeigt eine aktuelle Erhebung des Statistischen Bundesamtes. Bei dem in der Messung berücksichtigten Müllaufkommen handelt es sich lediglich um jenen Verpackungsmüll von Endverbraucherinnen und -verbrauchern, der vorwiegend in der gelben Tonne, in Glas- oder Papiercontainern getrennt vom Restmüll landet.

Leichtverpackungen erzeugen weiterhin den meisten Abfall

32 Kilogramm pro Person und damit insgesamt 2,6 Millionen Tonnen des Verpackungsmüll stammte von Leichtverpackungen aus Kunststoffen, Leichtmetallen wie Aluminium oder Weißblech und Verbundmaterialien. Das sind 0,1 Tonnen mehr als noch im Jahr zuvor. Beim Glasmüll kamen insgesamt 1,9 Millionen Tonnen zusammen. Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton erzeugten 1,4 Millionen Tonnen Müll – das sind 17 Kilogramm pro Kopf, der Anteil stieg insgesamt um 0,1 Tonnen.

Der größte Teil des Mülls (5,6 Millionen Tonnen) ging an die entsprechenden Entsorger und Verwertungsbetriebe. Knapp drei Viertel der Verpackungen konnten dadurch recycelt werden. 16 Prozent der Verpackungsabfälle konnten u. a. in Feuerungsanlagen als Energieträger verwertet werden. 

Hohes Müllaufkommen vor allem im Osten Deutschlands

Mit Blick auf die einzelnen Bundesländer zeigt sich, dass auch schon 2018 vor allem in den neuen Bundesländern eine deutlich höhere Menge an Verkaufsverpackungen eingesammelt wurde: In Mecklenburg-Vorpommern waren es 83 kg/Kopf, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 80 kg/Kopf und Brandenburg mit 78 kg/Kopf. Thüringen liegt mit 77 kg/Kopf gleichauf mit Schleswig-Holstein und  Rheinland-Pfalz. Am wenigsten Müll wurde in Bayern, Hamburg und Berlin gesammelt:Verpackungsabfälle pro Kopf je Bundesland

Veröffentlicht: 17.03.2021
img Letzte Aktualisierung: 17.03.2021
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Hanna Behn

Hanna Behn

Hanna widmet sich am liebsten den Themen E-Commerce-Trends, Leadership und Unternehmertum.

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