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Neues Verpackungskonzept: Fahrradhersteller spart über die Hälfte Material

Veröffentlicht: 03.03.2021
imgAktualisierung: 03.03.2021
Geschrieben von: Hanna Behn
Lesezeit: ca. 2 Min.
03.03.2021
img 03.03.2021
ca. 2 Min.
Smurfit Kappa - Fahrradverpackung
Smurfit Kappa
Mit einem verbesserten Verpackungskonzept kann ein tschechischer Fahrradhersteller künftig 61 Prozent Verpackungsmaterial und Kosten von 70.000 Euro pro Jahr einsparen.


Analog zur Bestellmenge im Online-Handel nimmt auch der Verbrauch von Verpackungen und damit auch der Müll zu. Das ruft neue Konzepte auf den Plan. 

Der tschechische Fahrradhersteller Bike Fun International (BFI) verkauft seine Räder und Zubehör europaweit. Jährlich werden etwa 200.000 Mountainbikes, Trekking- und Cross-Räder, Rennräder, Kinderräder und auch E-Bikes produziert.  

Jedes Jahr wächst das Unternehmen um 10 Prozent. Um dieses Wachstum noch zu steigern, Kosten zu reduzieren und nachhaltiger zu wirtschaften, suchte die 2001 gegründete Firma nun nach Einsparpotenzial und wandte sich dafür u. a. an den Verpackungsproduzenten Smurfit Kappa. Diese lieferten neue Ansätze bei der Verpackungsgestaltung, durch die BFI bei seinen Fahrradkartonagen künftig 61 Prozent an Material einsparen kann.

Verpackungsverbesserungen beschleunigen auch interne Prozesse 

Der Analyseprozess, mit dem Smurfit Kappa nach Optimierungsmöglichkeiten suchte, gliederte sich in mehrere Schritte: Auf Basis der Situation des Kunden wurde ein sogenannter SmartScan durchgeführt, um Potenziale zu identifizieren. Verschiedene Handlungsoptionen wurden dann nach Wert, Risiko und Realisierbarkeit geprüft und schließlich die vielversprechendste ausgewählt. Im Anschluss wurde ein passendes Verpackungskonzept entwickelt, die erwartbare Leistung simuliert und ein Umsetzungsplan in die Lieferkette integriert.

Für Bike Fun bedeutete dies konkret, dass aus den bislang 18 verwendeten, unterschiedlichen Verpackungen sieben wurden. Diese verbleibenden sieben Kartonagen wurden daraufhin so modelliert, dass sie sich intelligent auf die verschiedenen Größen der Fahrradmodelle abstimmen lassen. Das sparte dem Fahrradhersteller nicht nur über die Hälfte des bisherigen Materials, sondern auch Kosten von 70.000 Euro pro Jahr. Hinzu kommt, dass der Verpackungsprozess bei den eigenen Premium-Modellen doppelt so schnell erfolgen kann und sich so auch Arbeitskosten reduzieren lassen. Auch konnte die eigene Lagerlogistik deutlich entschlackt werden. 

Für Kunden entstanden durch die Verpackungsoptimierung ebenfalls Vorteile, wie in der entsprechenden Mitteilung herausgestellt wird: Dank der neuen Verpackungen hätten sich die Produktschäden verringert und Lieferungen konnten zuverlässiger erfolgen.

Veröffentlicht: 03.03.2021
img Letzte Aktualisierung: 03.03.2021
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Hanna Behn

Hanna Behn

Hanna widmet sich am liebsten den Themen E-Commerce-Trends, Leadership und Unternehmertum.

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