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Jeder Zweite nutzt in der Coronakrise kontaktlose Paketzustellung

Veröffentlicht: 03.06.2020
imgAktualisierung: 03.06.2020
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
03.06.2020
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ca. 2 Min.
Paket vor der Tür
<span style="font-size: 8pt;">Africa Studio/Shutterstock.com</span>
Immer mehr Menschen bevorzugen in der Coronakrise die kontaktlose Paketzustellung. Dies geht aus einer Bitkom-Studie hervor.


Im Zuge des Coronavirus verzichtet ein Großteil der Deutschen auf den direkten Kontakt zum Paketboten. Die kontaktlose Zustellung hat Konjunktur.

Mit steigenden Paketmengen im Zuge der Coronakrise steigt potenziell auch der Kontakt zwischen Paketzusteller und Kunde. Um die Ansteckungsgefahr zu minimieren, rücken kontaktlose Zustellmöglichkeiten in den Fokus – und diese kommen bei den Empfängern offenbar gut an: Einer repräsentativen Befragung des Digitalverbands Bitkom zufolge nutzen 52 Prozent der Verbraucher seit Ausbruch des Coronavirus Zustellarten, die den direkten Kontakt zum Paketboten vermeiden.

Da der Online-Handel im Zuge der Pandemie deutlich zugelegt habe, sei es umso wichtiger, „dass bei der Paketzustellung die Gesundheit von Lieferanten und Kunden im Fokus steht. So bieten viele Logistikunternehmen im Vorfeld der Lieferung an, online per E-Mail oder App einen Wunsch-Ablageort anzugeben“, sagt Florian Lange, Bitkom-Experte für Handel und Logistik. Knapp ein Viertel der Verbraucher (23 Prozent) erteilt etwa eine Abstell-Erlaubnis an einem vorher festgelegten Ort. 22 Prozent verzichten auf direkten Kontakt. Das Paket wird vor der Tür abgestellt oder es wird auf eine Unterschrift verzichtet. Weitere 18 Prozent nutzen bevorzugt Packstationen.

Coronakrise: Katalysator für Paketboxen?

Die kontaktlose Paketzustellung erhält derzeit ein Momentum und viele Menschen zeigen sich aufgeschlossen gegenüber den Möglichkeiten. 55 Prozent derjenigen, die etwa noch keine Abstell-Erlaubnis erteilt haben, überlegen, dies in der Zukunft zu tun. 28 Prozent wollen künftig eine Packstation nutzen. Besonders persönliche Paketboxen rücken derzeit in den Fokus: Aktuell nutzen nur fünf Prozent der Befragten die Extraboxen neben dem Briefkasten, aber 42 Prozent geben an, zukünftig eine eigene Paketbox nutzen zu wollen. Florian Lange zufolge stellen sie schon jetzt eine sichere Zustelloption dar, sie würden sich aber auch langfristig lohnen: „Das lästige Klingeln beim Nachbarn entfällt damit ebenso wie langes Anstehen am Schalter in der Postfiliale. Mit neuen, innovativen Zustellarten können die Verbraucher Pakete ebenso einfach zu Hause empfangen wie Briefe.“

 

Veröffentlicht: 03.06.2020
img Letzte Aktualisierung: 03.06.2020
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

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