Steigende Paketmengen führen auch zu immer mehr Verkehrsbelastung in Städten – daher denkt die Bundesregierung aktuell auch über alternative Verkehrsträger beim Paketversand nach: Drohnen.
Schon jetzt liefern Drohnen Pakete in entlegene Gebiete, doch ein Versand im größeren Stil ist für viele Logistiker bisher nicht denkbar, im Gegenteil. Die Lieferung mit den Lufttaxis ist eher Randthema. So erklärte etwa die Deutsche Post DHL Group noch im Herbst letzten Jahres, dass man Lieferdrohnen bis auf Weiteres als „ein reines Forschungsprojekt“ ansehe, von GLS wurde die Zustelloption eher als „schönes PR-Thema“ einsortiert. Und erst kürzlich äußerte sich UPS-Chef David Abney skeptisch zum alltäglichen Einsatz der unbemannten Paketflieger.
Ein aktueller Aktionsplan aus dem Verkehrsministerium lässt hier aber nun Gegenteiliges verlauten – demnach könnten die Paketdrohnen zur echten Zustell-Alternative avancieren. Unter anderem sei damit die Hoffnung verbunden, dass in zweiter und dritter Reihe parkende Lieferwagen dank der unbemannten Luftfahrsysteme weniger würden und sich so der Verkehr in Städten reduziere.
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