Sendungsmengen bei Geschäftspaketen nehmen ab
Die Folge der Geschäfts-, Verwaltungs- und Unternehmensschließungen ist, dass in diesem Sektor auch die Menge der zuzustellenden Sendungen stark abnimmt. Allein bei geschäftlichen Lieferung werde von einem Rückgang von 70 Prozent ausgegangen, informiert der BdKEP auf dem Informationsportal „KEP Corona Lagezentrum“. Den Rückgang der Pakete von Firmen hatte zuletzt auch DPD-Chef Eric Malitzke bestätigt. Laut dem BdKEP-Vorsitzenden Schumann sind die Folgen für Kurier- und Paketdienste unterschiedlich, besonders würden vor allem jene Unternehmen leiden, die vorrangig in Industriegebieten zustellen.
Zwar sei parallel bei Paketen an Privatempfänger bzw. Mitarbeiter im Homeoffice ein Anstieg zu verzeichnen, doch gleiche diese Zunahme den Rückgang im Geschäftskundensegment im Regelfall nicht aus. „Erschwerend kommt hinzu, dass mit steigendem Anstieg der Privatzustellungen mehr Stopps pro Tour angefahren werden müssen, als bei Geschäftskunden. Gleichzeitig werden pro Stopp weniger Pakete als bei Geschäftskunden zugestellt. Oft ist es nur ein Paket pro Stopp. Bei Geschäftskunden sind es i. d. R. vier und mehr Pakete. Das bedeutet eine Tour wird einerseits zeitlich aufwändiger bei anderseits sinkenden Erlösen pro Tour, da in Summe i. d. R. weniger Sendungen zugestellt werden“, führt der Verband aus.
Zudem seien die Warensendungen im Weltpostsystem um ca. 25 Prozent eingebrochen, wie auf den Seiten des BdKEP weiter zu lesen ist. Auch die Grenzschließungen zu Produktionsländern von Waren hätten wirtschaftliche Auswirkungen.
Kommentar schreiben