In unserem zweiten Teil „Ware zur Person vs. Person zur Ware“ zum Thema Krankenstände in der Logistik dreht sich dieses Mal alles um die Verpflichtung der Logistik-Unternehmen, die Mitarbeiter auf der Reise der permanent neuen Anforderungen mitzunehmen. Denn mit dem Einsatz neuer Technik am Arbeitsplatz können Arbeitgeber die Arbeitsbedingungen erheblich verbessern.
Denn die „Sofortness“, die wir als Kunde und Käufer bereits entwickelt haben, also der Wunsch, Dinge sofort und umgehend zu erhalten und dies möglichst fehlerfrei und gleichzeitig günstig, mit einem hohen Anspruch an Service, Leistung, Qualität und Preis, wirkt auf jeden von uns. Die Wirtschaft ist ein Kreislauf. Mit dieser Erwartungshaltung geht auch die Tatsache einher, dass dieser Druck irgendwann die meisten von uns betreffen wird. Gleichzeitig kommt hinzu, dass Service, Leistung, Qualität und Preis auch seinen Preis hat und die Wünsche zwischen dem besten Service und einem möglichst günstigen Preis betriebswirtschaftlich gegensätzlich wirken.
Darüber hinaus nimmt das Durchschnittsalter der Bevölkerung stets zu, etwas, was auch auf dem Arbeitsmarkt seit Längerem zu beobachten ist. Als besondere Herausforderung ist in diesem Szenario, sowohl für die Unternehmen als auch die Mitarbeiter, zu nennen, dass mit der steigenden Lebenserfahrung und mit dem zunehmenden Alter der Mitarbeiter, die Fähigkeit sich auf Veränderungen einzulassen, nicht unbedingt steigt.
Kurz: Im ersten Teil dieses Beitrages sind wir auf die Entwicklung des Internets und dessen Einfluss auf unsere Gesellschaft, mit all den daraus entstehenden Erwartungshaltungen, eingegangen. Die Unternehmen haben diesen Trend erkannt. Damit steigt aber auch die Anforderung an neue Lösungen in der Logistik. Gleichzeitig verändern sich auch die Erwartungshaltungen an die Führungskräfte. Etwas, worauf wir in einem der späteren Teile eingehen werden.


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