Händler erhalten zum großen Teil Retouren mit beschädigten Waren. Das ist ein zentrales Ergebnis der Logistik-Studie 2019 des Händlerbundes.
Wie stehen die deutschen Online-Händler den Themen Versand, Verpackung und Retouren aktuell gegenüber? Dieser Frage ist der Händlerbund in seiner mittlerweile dritten Logistik-Studie nachgegangen. Dabei wurde deutlich: Zwar ist die Vernichtungsquote von Rücksendungen noch immer relativ hoch, die Problematik der Nachhaltigkeit setzt sich aber auch immer mehr in den Köpfen der Verkäufer fest.
Von den 531 befragten Händlern gaben 33 Prozent an, gelegentlich Retouren zu vernichten. Hauptgrund dafür ist der Zustand der zurückgesandten Produkte. In 95 Prozent der Fälle handelt es sich um beschädigte Ware. Dieser Fall tritt nach Angaben der Studie relativ häufig auf. 78 Prozent der befragten Verkäufer gaben an, retournierte Artikel mit Schäden zurückzubekommen. Als weitere Gründe für die Retourenvernichtung wurden unter anderem das unwirtschaftliche Recycling (18 Prozent) und der Mangel an Lagerplatz (5 Prozent) genannt.

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